Die besten KI-Tools für Landingpages

KI-gestützte Landing-Page-Builder beschleunigen die Erstellung von Kampagnenseiten und erleichtern Tests sowie Personalisierung. Worauf Unternehmen bei der Auswahl achten sollten und welche Fragen dabei zentral sind.

Beiträge von Barbara Gaisböck
11. September 2026
Die besten KI-Tools für Landingpages

Die Messe ist in drei Wochen, die Anzeigen sind gebucht, und für die Anmeldung fehlt nur noch eine Seite. Über die Firmenwebsite geht das selten schnell, weil jede neue Seite durch das Content-Management-System, die Agentur oder die IT muss. Landingpage-Builder lösen genau das: Eine Kampagnenseite mit einem einzigen Ziel, einem Formular und einer eigenen Adresse steht an einem Nachmittag, ohne dass jemand die Hauptseite anfasst. Die KI darin schlägt Überschriften und Seitenaufbau vor, baut aus einem Textbefehl eine Klickstrecke oder übernimmt Kontaktdaten direkt ins CRM. Ob die Seite am Ende Anfragen bringt, entscheidet aber weniger die KI als ein klares Angebot für eine Zielgruppe, die du kennst. Bei der Auswahl zählen deshalb der Weg der Kontakte ins CRM, der Preis bei wachsendem Volumen und die Frage, ob du die Seite später mitnehmen kannst.

Unsere Favoriten für Landingpages

Für die Auswahl zählen Marktverbreitung, unsere redaktionelle Prüfung, unabhängige Testergebnisse, Erfahrungen aus der Praxis und die rechtlichen Anforderungen für den Einsatz in der EU. Die Note stammt aus unserem Testbericht zum jeweiligen Tool und bewertet Produktivität, Benutzerfreundlichkeit und Kundensupport, also das Tool insgesamt und nicht nur für diesen Zweck.

Onepage

8,4/10
Onepage GmbH (Deutschland)
Programmierung
Kostenloser Testzeitraum
Kostenlose Basisversion

Eine Kampagnenseite an einem Nachmittag, ohne dass jemand die Firmenwebsite anfasst: Darauf ist Onepage gebaut. Landingpages, mehrstufige Abfragen und Linkseiten entstehen aus Vorlagen, ein KI-Assistent schlägt Texte und Seitenaufbau vor und zieht dafür Punkte vom Monatsguthaben ab. Der Anbieter sitzt in Frankfurt, antwortet auf Deutsch und speichert nach eigener Angabe in der EU. Abgerechnet wird je Konto, Bearbeiter kosten 3 bis 4 Euro dazu: Essential kostet 19,90 Euro im Monat für sieben Seiten mit eigener Adresse, Standard für 39,90 Euro erlaubt 50. Einen Export gibt es nicht, was hier entsteht, bleibt an Onepage gebunden. Brauchst du verzweigte Fragen mit Lead-Bewertung, ist Heyflow stärker.

Produktivität
8/10
Benutzerfreundlichkeit
9/10
Kundensupport
8/10

Heyflow

8,4/10
Heyflow GmbH (Deutschland)
Programmierung
Kostenloser Testzeitraum
Kostenlose Basisversion

Statt ein langes Formular auszufüllen, klicken sich Interessenten durch ein paar Fragen und hinterlassen am Ende ihre Daten. Heyflow baut solche Strecken per Ziehen und Ablegen, verzweigt je nach Antwort, bewertet Leads und zeigt, an welcher Frage die Leute abspringen. Bezahlt wird nach abgeschickten Formularen: Starter kostet 49 Euro im Monat für 50 Antworten, also knapp zwei am Tag, und das Heyflow-Logo verschwindet erst mit Growth für 89 Euro. Der Hamburger Anbieter verarbeitet nach eigener Angabe nur in der EU, zum Modelltraining sagt er nichts. Eine klassische Kampagnenseite mit Text und Bildern baust du mit Onepage günstiger.

Produktivität
8/10
Benutzerfreundlichkeit
9/10
Kundensupport
8/10

EASY2

8,5/10
EASY2 GmbH (Deutschland)
Programmierung
Kostenloser Testzeitraum
Kostenlose Basisversion

Ein Konto statt sechs Abos: EASY2 legt Landingpage, Verkaufsablauf, Shop, Newsletter, Onlinekurse und Kontaktverwaltung in dieselbe Oberfläche, der Vergleichstest zwischen zwei Seitenvarianten ist eingebaut. Die 8,5 gilt dieser ganzen Plattform, nicht dem Seitenbaukasten allein. Der Betrag gilt je Konto, Basic enthält allerdings nur einen Admin-Zugang. Basic für 19 Euro im Monat ist eine Website mit Newsletter, verkaufen kannst du erst ab Lite für 49 Euro. Rechne vorher den Verteiler nach, denn 100 Empfänger im Einstieg und 1.000 im größten Paket sind schnell erreicht. Den Serverstandort nennt der Anbieter nicht. Wer nur Seiten für Kampagnen braucht, kommt mit Onepage aus.

Produktivität
8/10
Benutzerfreundlichkeit
9/10
Kundensupport
9/10
HubSpot, Inc. (USA)
Text
Kostenloser Testzeitraum
Kostenlose Basisversion

Wer das Formular abschickt, steht Sekunden später als Kontakt in der Datenbank, und die nächste E-Mail-Strecke startet von selbst. Genau dafür holst du dir HubSpot Marketing Hub, nicht für die Gestaltung, denn beim Seitenlayout ist der Spielraum eng. Die 8,5 gilt der gesamten Marketingplattform. Der Content Agent entwirft Landingpages aus dem, was im CRM ohnehin liegt. Starter kostet rund 20 Euro je Lizenz im Monat, die Automatisierung beginnt aber erst mit Professional ab 792 Euro monatlich plus 2.930 Euro Einrichtung. Kundendaten fließen in die eigenen KI-Modelle, widersprechen kann nur ein Super-Admin. Für eine Seite mit Formular reicht Onepage.

Produktivität
9/10
Benutzerfreundlichkeit
8/10
Kundensupport
8/10

Lovable

8,6/10
Lovable Labs Incorporated (Schweden)
Programmierung
Kostenloser Testzeitraum
Kostenlose Basisversion

Manche Seiten sollen rechnen, konfigurieren oder einen Login haben. Lovable schreibt dafür den Code: Du beschreibst in Alltagssprache, was die Seite können soll, der Agent baut sie samt Datenbank und Anmeldung und stellt sie unter einer Adresse bereit. Die 8,6 gilt diesem Baukasten für Anwendungen, nicht einem Tool für Kampagnenseiten. Pro beginnt bei 25 US-Dollar im Monat für 100 Credits, wie viele eine Anfrage verbraucht, schwankt. In Free und Pro steht jede veröffentlichte Anwendung offen im Netz, den Zugriff begrenzt erst Business. Oberfläche und Hilfe gibt es nur auf Englisch. Für eine Seite aus Vorlagen ist Onepage schneller.

Produktivität
9/10
Benutzerfreundlichkeit
9/10
Kundensupport
6/10

Canva

8,7/10
Canva Pty Ltd (Australien)
Bild & Design
Kostenloser Testzeitraum
Kostenlose Basisversion

Kein Grafiker im Haus, und die Seite soll trotzdem nach Marke aussehen: Canva stellt Webseiten, Formulare und die Bilder dazu aus Vorlagen zusammen, Magic Write schreibt den Text daneben. Das Markenpaket hält Logo, Farben und Schriften fest, damit im Team niemand danebengreift. Die 8,7 gilt der Designplattform insgesamt, nicht einem Baukasten für Kampagnenseiten. Pro kostet 110 Euro je Person und Jahr, Business 170 Euro. Als Speicherort nennt der Anbieter die USA, eine EU-Region fehlt, und weil dieselben Vorlagen überall laufen, erkennen viele den Canva-Look sofort. Sollen die Kontakte direkt ins CRM wandern, nimm HubSpot Marketing Hub.

Produktivität
9/10
Benutzerfreundlichkeit
9/10
Kundensupport
7/10

Worauf es bei KI-Tools für Landingpages ankommt

Die folgenden Kriterien helfen dir, KI-Tools für Landingpages gezielt zu vergleichen. Lege vorher fest, was die Seite erreichen soll, etwa Anfragen sammeln, Termine buchen oder verkaufen, denn davon hängt ab, welche Funktionen zählen.

Checkliste

  • Unterstützung beim Texten: Gute Tools gehen über reine Vorlagen hinaus und erstellen aus Produktdaten, Zielgruppe und Markenvorgaben brauchbare Entwürfe für Überschriften, Nutzenversprechen und Handlungsaufforderungen. Prüfe nicht nur die sprachliche Qualität, sondern vor allem, ob die Texte zur Marke passen, die Zielgruppe ansprechen und zu einer Handlung führen.
  • Design: Das Tool sollte eine solide Bibliothek professioneller Vorlagen für unterschiedliche Branchen und Anlässe mitbringen. Eine KI-Assistenz kann Anpassungen vorschlagen oder Layout-Varianten erzeugen. Die Vorlagen sollten nicht nur modern aussehen, sondern bewährte Prinzipien für Konversion bereits eingebaut haben.
  • A/B-Tests: Es sollte möglich sein, Varianten einer Seite systematisch gegeneinander zu testen und anhand von Konversionsrate, Klickrate oder Absprungrate die bessere Fassung zu ermitteln. Wichtig ist dabei nicht nur der Vergleich ganzer Layouts, sondern auch das Testen einzelner Elemente wie Überschrift, Handlungsaufforderung, Bildwelt oder Formularaufbau.
  • Darstellung auf dem Smartphone: Viele Besucher kommen über das Telefon, oft direkt aus einer Anzeige oder einem Social-Media-Beitrag. Entscheidend ist, ob sich Layouts, Bilder, Navigation und Formulare automatisch an kleine Bildschirme anpassen, sodass Inhalte und Handlungsaufforderungen auch dort verständlich und bedienbar bleiben.
  • Datenintegration: Ein Landingpage-Builder sollte sich ohne Medienbrüche mit CRM, E-Mail-Marketing und Webanalyse verbinden lassen. Maßgeblich ist, ob die Plattform die nötigen Datenflüsse unterstützt, etwa die Übergabe von Leads, die Zuordnung von Formularfeldern und das Erfassen von Ereignissen. Fertige Anbindungen, Webhooks und eine dokumentierte Schnittstelle verringern den technischen Aufwand.
  • Datenschutz: Über das Formular erhebst du personenbezogene Daten deiner Besucher. Maßgeblich ist nicht nur der Serverstandort, sondern ob Daten in Drittländer übermittelt werden, auf welcher Grundlage das geschieht und welche Schutzmaßnahmen der Anbieter nennt. Achte auch darauf, ob ein Auftragsverarbeitungsvertrag bereitsteht und ob der Anbieter Inhalte für das Training seiner KI verwendet.
  • SEO-Funktionen: Gute Landingpage-Builder erleichtern grundlegende Optimierungen bei Meta-Titel, Meta-Beschreibung, URL und Überschriftenhierarchie. Das schafft eine solide Grundlage, ersetzt aber keine vollwertige Suchmaschinenoptimierung. Für Keyword-Recherche, technische Prüfungen oder Wettbewerbsvergleiche sind spezialisierte SEO-Tools deutlich besser geeignet.
  • Personalisierung: Fortgeschrittene Tools spielen Inhalte je nach Besucherquelle, Kampagne, Gerät, Region oder bekanntem Kontakt unterschiedlich aus. KI kann Zielgruppen gruppieren, passende Varianten vorschlagen oder Inhalte in Echtzeit anpassen. Häufig beruht die Unterscheidung aber auf Daten aus dem CRM, Verhaltenssignalen und festen Regeln.
  • Ladezeit: Langsame Seiten kosten Besucher, besonders auf dem Telefon. Entscheidend ist nicht eine pauschale Angabe des Anbieters, sondern ob das Tool schlanke Seiten mit wenigen fremden Skripten und optimierten Bildern erzeugt und bei den Core Web Vitals gute Werte erreicht.
  • Auswertung: Ein gutes Tool erfasst Konversionsraten, Verweildauer, Scrolltiefe sowie Klick- und Interaktionsmuster. Wichtig ist, dass die Zahlen so aufbereitet sind, dass du erkennst, wo Besucher abspringen und was sich verbessern lässt.
  • Export und Anbieterbindung: Manche Baukästen erlauben keinen Export, die Seiten bleiben dann an den Anbieter gebunden. Kläre vor dem Vertrag, ob sich Seiten, Code oder zumindest die gesammelten Kontakte mitnehmen lassen, wenn du später wechselst.
  • Preismodell: Abgerechnet wird je Konto, je Person, nach abgeschickten Formularen oder nach KI-Guthaben. Rechne mit dem Volumen, das deine Kampagnen realistisch bringen, und achte auf Grenzen bei Seiten, Antworten oder Empfängern, die dich früh in die nächste Stufe zwingen.

Einsatzbereiche für KI-Tools für Landingpages

  • Anmeldung zu Messe oder Webinar: Das Marketing braucht für eine Veranstaltung eine eigene Seite mit Programm, Anmeldeformular und Bestätigungsmail. Die Seite steht an einem Nachmittag, und die Anmeldungen wandern direkt in den Verteiler für Erinnerungen und Nachfassen. Passende Tools für den Versand vergleicht unser Beitrag zu E-Mail-Marketing-Tools.
  • Demo-Anfragen für ein neues Produkt: Ein Softwareanbieter will für eine neue Funktion qualifizierte Interessenten statt vieler Klicks. Die Landingpage beschreibt das Problem der Zielgruppe, erklärt die Lösung und bietet ein Formular für die Demo, dessen Einträge der Vertrieb direkt im CRM bearbeitet. Weitere Tools dafür zeigt unser Beitrag zu KI-Tools für Lead-Generierung.
  • Anfragen vorqualifizieren: Ein Installationsbetrieb bekommt über das Kontaktformular viele Anfragen, mit denen er nichts anfangen kann. Eine Klickstrecke fragt Objektart, Größe und Zeitrahmen ab, und das Büro sieht vor dem Rückruf, ob sich der Termin lohnt. Weitere Tools für diese Branche vergleicht unser Beitrag zu KI-Tools für Handwerker.
  • Varianten für unterschiedliche Zielgruppen: Ein Beratungsunternehmen spricht Gründer, Mittelständler und Konzerne an, und alle brauchen andere Botschaften. Statt drei Seiten zu programmieren, entstehen Varianten mit angepassten Texten, Bildern und Handlungsaufforderungen, und die Besucher landen je nach Kampagne auf der passenden Fassung.
  • Bewerbungen ohne Anschreiben: Die Personalabteilung sucht Fachkräfte, die kein Anschreiben formulieren wollen. Eine kurze Klickstrecke fragt Erfahrung, Verfügbarkeit und Kontaktdaten ab und senkt so die Hürde für die Bewerbung. Weitere Tools dafür zeigt unser Beitrag zu KI-Tools für das Personalwesen.
  • Schnell auf den Markt reagieren: Ein Mitbewerber nimmt ein Produkt vom Markt, und die Geschäftsführung will dessen Kunden ansprechen, solange das Zeitfenster offen ist. Statt Briefing, Agenturentwurf und Programmierung über mehrere Wochen entsteht die passende Seite in wenigen Stunden. Texte dafür schreiben die Tools aus unserem Beitrag zur KI-Texterstellung.

Welches Landingpage-Tool für welche Aufgabe?

Wenn du eine Kampagnenseite schnell und ohne Umweg über die Firmenwebsite online bringen willst, ist Onepage unsere erste Empfehlung: Die Seite steht an einem Nachmittag, der Preis gilt je Konto, und der Support antwortet auf Deutsch. Für bestimmte Aufgaben passen andere Tools besser:

  • Anfragen über geführte Fragen vorqualifizieren: Heyflow
  • Seite, Shop, Newsletter und Kurse in einem Konto führen: EASY2
  • Jeden Kontakt sofort im CRM weiterbearbeiten: HubSpot Marketing Hub
  • Rechner, Konfigurator oder Kundenportal bauen: Lovable
  • Seiten nach Marke gestalten, ohne Grafiker im Haus: Canva

Häufige Fragen

Brauche ich einen Landingpage-Builder, wenn ich schon eine Website habe?

Nur, wenn neue Seiten über deine Website zu lange dauern. Lässt dein System eine Kampagnenseite in einer Stunde zu, reicht es. Muss dafür die Agentur oder die IT ran, spart ein Baukasten wie Onepage Wochen. Welche Systeme für die Hauptseite taugen, vergleicht unser Beitrag zu Content-Management-Systemen.

Gibt es einen kostenlosen Landingpage-Builder?

Ja, zum Ausprobieren. Onepage erlaubt gratis eine Website mit drei Seiten und 20 einmaligen KI-Punkten, Canva und Lovable haben ebenfalls Gratistarife mit engen Grenzen. Heyflow bietet nur 14 Tage Test. Günstige Einstiegstarife sammelt unser Beitrag zu KI-Tools unter 30 Euro.

Was kostet ein Landingpage-Builder im Monat?

Für die meisten Betriebe 20 bis 50 Euro. Onepage beginnt bei 19,90 Euro, EASY2 bei 19 Euro im Jahresvertrag, mit Verkaufsfunktionen bei 49 Euro. Heyflow kostet 49 Euro für 50 Antworten. Deutlich teurer wird es mit Automatisierung: HubSpot Marketing Hub Professional beginnt bei 792 Euro im Monat.

Wie kommen die Kontakte aus dem Formular in mein CRM?

Über eine fertige Anbindung oder eine Schnittstelle. Bei HubSpot Marketing Hub landet jeder Kontakt ohne Umweg in der Datenbank. Onepage sammelt Kontakte in einer eingebauten Verwaltung, Heyflow verbindet sich mit gängigen CRM-Systemen. Welches CRM passt, vergleicht unser Beitrag zu KI-Tools für CRM.

Liegen die Daten meiner Besucher in der EU?

Bei den deutschen Anbietern nach eigener Angabe ja. Onepage speichert in der EU, Heyflow verarbeitet nur dort. HubSpot Marketing Hub hat ein Rechenzentrum in Frankfurt, weist den Speicherort aber zu. Canva nennt die USA, EASY2 keinen Standort. Was das rechtlich heißt, erklärt unser Beitrag KI und DSGVO.

Kann ich die Seite mitnehmen, wenn ich das Tool wechsle?

Oft nicht, deshalb solltest du das vor dem Vertrag klären. Onepage bietet keinen Export, Seiten und Struktur bleiben beim Anbieter. Lovable lässt dich in den bezahlten Stufen den Code herunterladen und mit GitHub abgleichen. Die gesammelten Kontakte solltest du in jedem Fall exportieren können. Worauf du sonst achten solltest, zeigt unser Beitrag KI-Tools auswählen.

Taugen die Texte, die die KI vorschlägt?

Als erster Entwurf ja, als fertige Seite selten. Die KI kennt weder dein Angebot noch die Einwände deiner Kunden, deshalb klingen ihre Überschriften oft austauschbar. Schärfe Nutzenversprechen und Handlungsaufforderung selbst nach. Wie du bessere Entwürfe bekommst, zeigt unser Beitrag Prompts schreiben lernen, spezialisierte Tools vergleicht der Beitrag zur KI-Texterstellung.

Lohnt sich so ein Tool auch ohne Marketingteam?

Gerade dann, weil niemand programmieren oder gestalten muss. Onepage und EASY2 rechnen je Konto ab statt je Person, EASY2 enthält im Einstieg allerdings nur einen Admin-Zugang, und Canva sorgt für ein ordentliches Aussehen ohne Grafiker. Plane trotzdem Zeit für Text und Angebot ein. Einen Überblick für den Einstieg gibt unser Beitrag zu KI-Tools für Anfänger.

Verwendet der Anbieter meine Inhalte für seine KI?

Das regelt jeder Anbieter anders. Bei HubSpot Marketing Hub fließen Kundendaten in die eigenen KI-Modelle, widersprechen kann nur ein Super-Admin. Lovable erlaubt den Widerspruch in jedem Tarif ohne Aufpreis. Heyflow äußert sich dazu nicht. Was beim Training mit Daten passiert, erklärt unser Beitrag zu Trainingsdaten.

Wie finde ich heraus, welche Seitenvariante besser funktioniert?

Mit einem A/B-Test, bei dem die Besucher zufällig auf zwei Fassungen verteilt werden. EASY2 hat den Vergleichstest eingebaut, Heyflow zeigt, an welcher Frage die Leute abspringen. Aussagekräftig wird ein Test erst mit genug Besuchern, bei wenigen Dutzend im Monat entscheidet der Zufall. Weitere Tools für die Auswertung zeigt unser Beitrag zu KI-Tools im Marketing.

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Über den Autor

Beitrag von Barbara Gaisböck

Barbara Gaisböck

Barbara Gaisböck ist Medienmanagerin und freie Redakteurin in Wien. Für den KI Kompass analysiert sie KI-Tools und Automatisierungslösungen aus Anwendersicht: Sie zeigt, welche Anwendungen im Alltag funktionieren und welchen konkreten Nutzen sie für Unternehmen haben.

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