Die meisten Websites werden nicht von Entwicklern gepflegt, sondern von Menschen aus Marketing, Kommunikation oder Geschäftsführung, oft nebenbei. Für sie entscheidet ein Content-Management-System darüber, ob eine neue Stellenanzeige in fünf Minuten online ist oder erst nach einem Anruf bei der Agentur. Ein CMS trennt Inhalt und Technik: Texte, Bilder und Seiten pflegst du in einer Oberfläche, Gestaltung und Programmierung laufen im Hintergrund. Die Systeme reichen vom Baukasten, bei dem Hosting und Wartung im Preis stecken, bis zur quelloffenen Plattform, auf der ein Konzern mehrere Marken und Sprachen betreibt. Bei der Auswahl zählt deshalb weniger der Funktionsumfang als die Frage, wer die Seite künftig pflegt, wer sich um Updates kümmert und wie leicht du später wieder wechseln kannst.
Unsere Favoriten für Content-Management-Systeme
Für die Auswahl zählen Marktverbreitung, unsere redaktionelle Prüfung, unabhängige Testergebnisse, Erfahrungen aus der Praxis und die rechtlichen Anforderungen für den Einsatz in der EU. Die Note stammt aus unserem Testbericht zum jeweiligen Tool und bewertet Produktivität, Benutzerfreundlichkeit und Kundensupport, also das Tool insgesamt und nicht nur für diesen Zweck.
WordPress
Mehr als 40 Prozent aller Websites weltweit laufen auf WordPress, und das hat einen praktischen Grund: Für fast jede Anforderung gibt es eine Erweiterung, vom Kontaktformular über den Shop bis zur Mehrsprachigkeit. Inhalte setzt du im Blockeditor ohne Programmierkenntnisse zusammen, den Hoster wählst du selbst, und deine Inhalte exportierst du jederzeit. Die Software kostet nichts, ein brauchbares Hosting für eine Firmenseite 10 bis 20 Euro im Monat. Kern, Design und jede Erweiterung aktualisierst du allerdings selbst oder lässt es eine Agentur erledigen. Hast du niemanden für die Technik, bist du mit Wix besser bedient.
Drupal
Bei Drupal bekommt jeder Inhaltstyp eigene Felder, und Rechte vergibst du bis auf das einzelne Feld. Behörden, Hochschulen und große Unternehmen bilden damit Tausende Seiten in einer klaren Struktur ab, mit Freigabeketten und mehreren Sprachen. Bei der KI hast du freie Wahl: Das AI-Modul spricht rund 95 Dienste an, bis zu einem Modell auf einem Server im eigenen Netz. Seit Drupal CMS 2.0 gibt es Website-Vorlagen und einen visuellen Seitenbau. Ohne eigene Entwicklung oder Agentur führst du Drupal trotzdem kaum, dann ist WordPress die bessere Wahl. Läuft deine Website noch auf Drupal 10, ist bis zum 9. Dezember 2026 ein Versionssprung fällig.
TYPO3
Mehrere Marken, mehrere Sprachen, eine Redaktion: Für diese Lage ist TYPO3 gebaut. Aus einer Installation laufen mehrere Websites mit eigenem Design und eigener Adresse, gemeinsame Seiten wie das Impressum pflegt die Redaktion einmal zentral. Sprachfassungen, Freigabeschritte und ein Protokoll jeder Änderung gehören zum Kern. Die Einrichtung übernimmt praktisch immer eine Agentur, sie ist der größte Posten im Budget. Jede Version bekommt drei Jahre kostenlose Pflege, danach steht ein großes Update an oder Verlängerungssupport für 3.200 Euro je Lizenz und Jahr. Für eine Firmenwebsite ohne diese Anforderungen ist WordPress schneller eingerichtet und günstiger im Betrieb.
Webflow
Arbeitet bei euch ein Gestaltungsteam, das Websites selbst entwirft, spart Webflow einen ganzen Arbeitsschritt: Aus dem Entwurf entsteht direkt das HTML und CSS der fertigen Seite, die Übergabe an die Entwicklung entfällt. Das integrierte CMS legt Sammlungen mit eigenen Feldern an, etwa für Referenzen oder Stellenanzeigen, und erzeugt daraus Unterseiten nach Vorlage. Es beginnt allerdings erst im Premium-Tarif für 25 Dollar im Monat, dazu kommt ein zweiter Tarif je Team. Die Bedienung setzt Grundwissen zu HTML und CSS voraus, Oberfläche und Support gibt es nur auf Englisch. Mehrsprachigkeit enthält erst der Team-Tarif ab 2.500 Dollar im Monat, für zweisprachige Auftritte passt TYPO3 besser.
Wenn du schnell online sein willst und niemanden für die Technik hast, bringt Wix alles in einem Paket mit: Hosting, Domain, Shop und Terminbuchung. Elemente ziehst du frei auf die Seite, Oberfläche und Support sind auf Deutsch. Light kostet 14 Euro netto im Monat bei Jahreszahlung, verkaufen kannst du erst ab Core für 25 Euro. Beworbene Rabatte sind befristete Aktionspreise. Design und Seitenstruktur lassen sich nicht zu einem anderen Anbieter mitnehmen, ein späterer Wechsel bedeutet einen Neubau. Auch die Mobilansicht musst du bei frei gestalteten Seiten oft nacharbeiten. Für viele Inhalte und eigene Schnittstellen ist WordPress die bessere Grundlage.
Squarespace
Weil ein festes Raster vorgibt, wo die Elemente liegen, sieht eine Squarespace-Seite auch ohne Designer geordnet aus, und auf dem Handy verrutscht nichts. Kanzleien, Studios und kleine Shops bekommen Domain, Hosting, Seiten und Kasse aus einer Hand. Basic kostet 12 Euro im Monat bei Jahreszahlung, behält aber 2 Prozent jedes Umsatzes ein und lässt kein eigenes CSS zu. Sobald du verkaufst, rechnet sich Core für 18 Euro. Eine eingebaute Mehrsprachigkeit fehlt, für eine zweite Sprache brauchst du einen Übersetzungsdienst oder einen zweiten Seitenbaum. Mehr gestalterische Freiheit und einen Gratistarif bietet Wix.
Jimdo
Für eine Ordination, eine Kanzlei oder einen Handwerksbetrieb, der eine ordentliche Visitenkarte im Netz braucht, genügen bei Jimdo ein paar Angaben zu Branche und Firmenname: Das Tool erstellt daraus Seitenstruktur, Design und erste Texte. Der Anbieter aus Hamburg antwortet auf Deutsch, und im Shop verlangt er keine Provision. Die Pakete unterscheiden sich vor allem in der Seitenzahl: Start bietet für 12,10 Euro im Monat zehn Seiten, Grow für 20,17 Euro fünfzig. Eine Exportfunktion beschreibt Jimdo nicht, vier Wochen nach Vertragsende löscht der Anbieter die Daten. Texte und Bilder sicherst du deshalb selbst. Für ein Sortiment mit mehr als hundert Produkten ist Wix besser.
Worauf es bei Content-Management-Systemen ankommt
Die folgenden Kriterien helfen dir, Content-Management-Systeme gezielt zu vergleichen. Wichtiger als jede Funktionsliste ist dabei die Frage, wer die Website künftig pflegt und wer sich um Technik und Updates kümmert.
Checkliste
- Zielbild: Ein CMS sollte zu den digitalen Zielen und zum Reifegrad deines Unternehmens passen und nicht nach Funktionsfülle ausgewählt werden. Entscheidend ist, ob es die geplante Content-Strategie unterstützt, etwa Leadgenerierung oder ein Service-Portal, und die dafür nötigen Inhaltstypen und Workflows abbilden kann. Kläre früh, ob mehrere Websites, Microsites oder Länderversionen geplant sind und ob später weitere Kanäle wie Apps dazukommen. Wer hier zu kurz denkt, muss das CMS nach wenigen Jahren wieder ablösen, weil Architektur und Governance nicht mitgewachsen sind.
- Funktionsumfang: Ein CMS sollte Standardfunktionen wie Seiten- und Navigationsverwaltung, grundlegende SEO-Einstellungen und eine zentrale Mediathek mit Suche, Metadaten und Versionierung abdecken und zugleich für projektspezifische Funktionen erweiterbar sein. Für die meisten Unternehmen ist eine Rechte- und Rollenverwaltung zentral. Ein zu schlankes System begrenzt später Content-Strategie und Personalisierung, ein überfrachtetes erschwert die Einführung und macht den Alltag unnötig kompliziert.
- Usability: Die Bedienbarkeit der Redaktionsoberfläche entscheidet über Effizienz und Akzeptanz in Marketing und Fachabteilungen. Ein gutes CMS erlaubt das Anlegen, Bearbeiten und Strukturieren von Inhalten mit wenigen Klicks, ohne dass die Redaktion regelmäßig Hilfe aus der Entwicklung braucht. Bilder einfügen, Überschriften bearbeiten, Metadaten setzen oder Veröffentlichungen planen sollte logisch platziert und klar beschriftet sein. Lass im Test die Person arbeiten, die die Seite später pflegt.
- Redaktions-Workflows: Ein CMS sollte die realen Freigabeprozesse eines Unternehmens abbilden, statt neue Hürden zu schaffen. Workflows mit klaren Zuständen wie Entwurf, in Prüfung, freigegeben und veröffentlicht sichern die Qualität und machen Verantwortlichkeiten nachvollziehbar. Sinnvoll sind Funktionen zur Aufgabenverteilung, Kommentierung und Benachrichtigung, etwa wenn Inhalte auf Freigabe warten oder Übersetzungen fällig sind.
- Mehrsprachigkeit: Für international arbeitende Unternehmen reicht eine einfache Sprachkopie oft nicht aus. Relevant sind Sprachvarianten, Übersetzungsworkflows, lokalisierte Metadaten und die Frage, wie konsistent Änderungen über mehrere Märkte hinweg gepflegt werden. Bei manchen Systemen ist Mehrsprachigkeit eingebaut, bei anderen braucht es eine Erweiterung, einen Übersetzungsdienst oder einen deutlich teureren Tarif.
- Architektur und Skalierbarkeit: Ein CMS sollte zur bestehenden Systemlandschaft und zum geplanten Betriebsmodell passen. Zur Wahl stehen ein klassisches CMS, ein Headless-CMS, das Inhalte nur verwaltet und über eine Schnittstelle an Website, App oder andere Kanäle ausliefert, oder ein hybrides Modell. Daraus folgt, wie aufwendig die Entwicklung der Oberfläche wird und wie gut das System später mit mehr Inhalten, Besuchern und Projekten mitwächst.
- Hosting-Modell: Die Entscheidung zwischen eigenem Server, Cloud oder einem Mischmodell prägt Sicherheit, Kosten und Flexibilität. Ein eigener Server verschafft maximale Kontrolle über Infrastruktur und Daten, erfordert aber Fachpersonal und die volle Verantwortung für Updates, Patches und Backups. Cloud-basierte oder SaaS-Systeme nehmen dir diesen Aufwand ab, weil der Anbieter Hosting, Skalierung und die Basis-Sicherheit übernimmt, dafür entstehen laufende Gebühren und eine stärkere Abhängigkeit vom Anbieter.
- Anbindung an bestehende Systeme: Ein CMS entfaltet seinen Nutzen meist erst im Zusammenspiel mit CRM, Produktdaten, Mediendatenbank, Shop, Webanalyse, Marketing-Automation und Anmeldediensten. Prüfe deshalb, welche APIs, Webhooks, Konnektoren und Import- oder Exportfunktionen vorhanden sind und wie aufwendig individuelle Anbindungen werden.
- KI-Funktionen: Viele CMS bringen inzwischen KI-Assistenten für Texte, Bildvorschläge, Übersetzungen oder SEO mit und liefern erste Entwürfe, die Fachleute weiterentwickeln. Nützlich sind vor allem Funktionen, die mit bestehenden Inhalten arbeiten, etwa passende interne Links vorschlagen, Inhalte zusammenfassen oder Varianten für unterschiedliche Zielgruppen erzeugen. Wichtig bleibt, dass nichts ohne Freigabe durch einen Menschen veröffentlicht wird.
- SEO-Funktionen: SEO ist für viele Webprojekte ein Grundkriterium, weil technische Einschränkungen später schwer zu korrigieren sind. Das CMS sollte saubere URL-Strukturen, Metadaten, Weiterleitungen, strukturierte Daten und gute Ladezeiten unterstützen. Ohne diese Grundlagen stößt jede Optimierung schnell an Grenzen.
- Datenschutz: Sobald personenbezogene Daten, Formulare, Tracking oder personalisierte Ausspielung im Spiel sind, steigen die Anforderungen. Wichtig sind Speicherort, Löschkonzepte, Einwilligungsmanagement, Protokollierung und die Frage, welche Daten das CMS selbst verarbeitet oder an Drittsysteme weitergibt.
- E-Commerce-Funktionen: Wer Produkte oder Dienstleistungen online verkauft, braucht entweder ein CMS mit eingebautem Shop oder eine saubere Anbindung an eine E-Commerce-Plattform. Achte bei Baukästen darauf, ab welchem Tarif Verkaufen überhaupt möglich ist und ob der Anbieter einen Anteil vom Umsatz einbehält.
- Wechsel und Datenexport: Kläre vor dem Start, wie du wieder herauskommst. Bei quelloffenen Systemen nimmst du Inhalte und Website zu jedem Hoster mit. Manche Baukästen geben Design und Seitenstruktur dagegen gar nicht heraus, sodass ein Wechsel einen Neubau bedeutet.
Einsatzbereiche für Content-Management-Systeme
- Firmenwebsite selbst pflegen: Neue Stellenanzeigen, Öffnungszeiten, Referenzen oder Neuigkeiten stellt das Marketing selbst online, ohne auf die Agentur zu warten. Beiträge lassen sich vorbereiten und zeitgesteuert veröffentlichen, frühere Fassungen bleiben gespeichert und lassen sich wiederherstellen.
- Freigaben im Team: In größeren Häusern schreibt die Fachabteilung, die Kommunikation prüft, die Rechtsabteilung gibt frei. Das CMS bildet diese Schritte ab, benachrichtigt die nächste Person und protokolliert, wer wann was geändert hat.
- Mehrere Sprachen und Länder: Sprachfassungen werden miteinander verknüpft und einzeln aktualisiert, Übersetzungen laufen über einen geregelten Ablauf. Ändert sich ein Angebot, sieht die Redaktion, welche Sprachfassungen noch nachgezogen werden müssen.
- Kampagnen und Landingpages: Für eine Messe, ein Webinar oder eine Aktion baut das Marketing eine Landingpage aus fertigen Bausteinen, ohne Entwicklung. Endet die Kampagne, wird die Seite abgeschaltet oder umgeleitet. Spezialisierte Tools dafür vergleicht unser Beitrag zu KI-Tools für Landingpages.
- Inhalte für mehrere Kanäle: Produktinformationen, Standorte oder Fachartikel werden einmal zentral gepflegt und erscheinen auf der Website, in der App oder im Kundenportal. Das erspart doppelte Pflege und sorgt dafür, dass überall derselbe Stand gilt.
Welches Content-Management-System für welche Aufgabe?
Wenn du eine Firmenwebsite aufbaust, die mitwachsen soll, ist WordPress unsere erste Empfehlung: Für fast jede Anforderung gibt es eine Erweiterung, den Hoster wählst du selbst, und deine Inhalte nimmst du jederzeit mit. Für bestimmte Aufgaben passen andere Systeme besser:
- Viele Inhaltstypen mit fein abgestuften Rechten verwalten: Drupal
- Mehrere Websites und Sprachen aus einem System betreiben: TYPO3
- Websites im eigenen Gestaltungsteam entwerfen und veröffentlichen: Webflow
- Eine Website samt Shop und Terminbuchung aus einem Paket betreiben: Wix
- Einen geordneten Auftritt ohne Designer erstellen: Squarespace
- Eine einfache Firmenseite aus wenigen Angaben erstellen: Jimdo
Häufige Fragen
Mehr, als die Lizenz vermuten lässt. WordPress, Drupal und TYPO3 kosten als Software nichts, bezahlt werden Hosting, Erweiterungen und Pflege. Für WordPress-Erweiterungen, die Shop, Formulare, Sicherung und Suchmaschinenoptimierung abdecken, rechnet unser Testbericht mit 300 bis 600 Euro im Jahr, dazu Hosting ab 10 Euro im Monat. Baukästen wie Wix enthalten alles im Tarif, ab 14 Euro netto im Monat.
Wenn du Unabhängigkeit willst, ja, wenn du Betreuung suchst, nicht unbedingt. Bei WordPress, Drupal und TYPO3 wählst du Hoster und Agentur frei und nimmst deine Inhalte jederzeit mit. Dafür bist du selbst für Updates und Sicherheit verantwortlich, einen Hersteller mit Support gibt es nicht. Baukästen wie Wix übernehmen das, binden dich aber an den Anbieter.
Bei TYPO3 und Drupal praktisch immer, bei WordPress je nach Anspruch. Eine WordPress-Seite richtest du mit etwas Übung selbst ein, für Updates, Sicherungen und Sicherheit brauchst du aber jemanden, der sich laufend kümmert. Baukästen wie Wix, Squarespace oder Jimdo kommen ohne Agentur aus, weil der Anbieter Technik und Hosting übernimmt.
Das hängt stark vom System ab. WordPress exportiert Inhalte jederzeit, die Website läuft bei jedem Hoster weiter. Bei Wix lassen sich Design und Seitenstruktur nicht mitnehmen, ein Wechsel bedeutet einen Neubau. Jimdo beschreibt keine Exportfunktion und löscht die Daten vier Wochen nach Vertragsende. Squarespace lässt beim Export Shop-, Portfolio- und Indexseiten zurück.
Am besten TYPO3: Es pflegt Sprachfassungen ohne Zusatzerweiterung und betreibt mehrere Websites aus einer Installation. Drupal bringt ebenfalls eigene Übersetzungsebenen mit, bei WordPress brauchst du eine Erweiterung. Squarespace hat keine eingebaute Mehrsprachigkeit, und bei Webflow gibt es sie erst im Team-Tarif ab 2.500 Dollar im Monat.
Für ein kleines Sortiment ja. Wix verkauft ab dem Tarif Core für 25 Euro im Monat, Squarespace ab Core für 18 Euro ohne eigene Umsatzgebühr. Jimdo verlangt keine Provision und empfiehlt seinen Shop für bis zu hundert Produkte. Für ein großes Sortiment mit Warenwirtschaft ist ein eigenes Shopsystem besser, einige stellt unser Beitrag zu KI-Tools für E-Commerce vor.
Wichtig, sobald Formulare oder Kundendaten im Spiel sind. Bei WordPress, Drupal und TYPO3 bestimmst du ihn selbst, weil du den Hoster wählst, etwa einen in Österreich. Wix, Squarespace und Webflow sagen keinen Speicherort in der EU zu und stützen Übermittlungen auf Standardvertragsklauseln. Was das rechtlich bedeutet, erklärt unser Beitrag KI und DSGVO.
Bei den Baukästen der Anbieter, bei Open Source du selbst. Wix, Squarespace und Jimdo halten Technik und Hosting aktuell. Bei WordPress aktualisierst du Kern, Design und Erweiterungen laufend, bei TYPO3 steht alle drei Jahre ein großes Update an. Für Drupal endet Version 10 am 9. Dezember 2026, wer darauf läuft, muss bis dahin umsteigen.
Wenn das heutige System die Redaktion ausbremst oder ein Versionsende ansteht, ja. Plane den Umzug als Projekt: Inhalte exportieren, Weiterleitungen für alle alten Adressen anlegen, damit die Seite ihre Positionen in der Suche behält. Von Wix aus ist das kein Umzug, sondern ein Neubau, aus WordPress nimmst du die Inhalte mit. Tools für die Kontrolle danach vergleicht unser Beitrag zu SEO-Tools.
Auf Rollen und Freigaben. TYPO3 und Drupal vergeben Rechte bis auf einzelne Felder und bilden Freigabeketten ab, TYPO3 protokolliert zudem jede Änderung. WordPress bringt Rollen wie Autor und Redakteur mit, für mehrstufige Freigaben brauchst du eine Erweiterung. Bei Squarespace sind ab Core unbegrenzt viele Bearbeiter ohne Aufpreis enthalten, bei Wix hängt ihre Zahl vom Tarif ab.







