
Onepage ist ein Werkzeug zum Bauen und Pflegen von Websites, Landingpages, Linklisten und mehrstufigen Kampagnenseiten. Seiten entstehen im Baukasten aus Vorlagen und Bausteinen und gehen ohne Entwicklungsarbeit online. Dazu kommen Quiz- und Abfrageseiten sowie Anbindungen an gängige Marketingwerkzeuge. Ein KI-Assistent schlägt Texte und Seitenaufbau vor und rechnet dabei gegen ein monatliches Punkteguthaben. Der Anbieter sitzt in Frankfurt am Main und gibt an, die Daten auf Servern innerhalb der EU zu speichern.
Vor- und Nachteile
Vorteile
- Seite steht in einer Stunde, ohne Programmierkenntnisse
- Deutscher Anbieter mit Support auf Deutsch
- Ein Konto für mehrere Websites, Bearbeiter für wenige Euro dazu
Nachteile
- Kein Export, Seiten bleiben an den Anbieter gebunden
- Wenig Spielraum bei eigenem Layout
- Keine Blogfunktion
Funktionen
- Seiten aus Vorlagen und Bausteinen: Landingpages, mehrstufige Kampagnenseiten und Linkseiten entstehen im Baukasten und gehen ohne Programmierkenntnisse online.
- Vorlagen passen sich automatisch an: Layouts sind für Mobilgeräte vorbereitet und richten sich selbständig nach der Bildschirmgröße.
- Quiz- und Trichterseiten: mehrstufige Abfragen führen Besucher schrittweise zu einer Entscheidung, etwa einer Anfrage oder Anmeldung.
- Eingebautes Lead-Management: Kontakte aus Formularen landen in einem eingebauten CRM statt in einer separaten Software.
- Automatische E-Mail-Antworten: Autoresponder, doppelte Bestätigung bei der Anmeldung und Benachrichtigung bei neuen Kontaktanfragen laufen ohne Zusatzwerkzeug.
- KI-Assistent für Text und Seitenaufbau: schlägt Formulierungen und eine Seitenstruktur vor, dazu kleine Code-Ausschnitte für eigene Anpassungen.
- Cookie-Banner eingebaut: fragt Besucher vor dem Laden von Messdiensten um Zustimmung, ohne eigenes Zusatzwerkzeug.
- Anbindung an externe Werkzeuge: eigene Schnittstellen sowie Verbindungen über Webhooks, Zapier oder Make, ein Export der Seiten selbst ist nicht möglich.
Setup
Sprache
Datenschutz
Unsere Bewertung
Produktivität
Onepage beschleunigt die Erstellung von Webseiten, Kampagnen und einfachen Recruiting-Funnels erheblich und ersetzt in vielen Fällen Agenturleistungen. Die hohe Standardisierung steigert die Effizienz deutlich, geht aber auf Kosten gestalterischer Freiheit. Wer Tempo über Individualität stellt, ist hier klar im Vorteil.
Benutzerfreundlichkeit
Durch die intuitive Oberfläche und fertige Vorlagen lassen sich Webseiten auch ohne IT-Abteilung in kürzester Zeit umsetzen. Die einfache Handhabung setzt allerdings dort Grenzen, wo sehr komplexe Strukturen oder hochindividuelle technische Anpassungen nötig sind.
Kundensupport
Onepage bietet schnellen, hilfsbereiten Support auf Deutsch und unterstützt mit individuellen Videoanleitungen sowie gut aufbereiteten Hilfebereichen auch beim Einstieg und bei speziellen Fragen.
Einsatzbereiche
- Leadgenerierung: Für eine Kampagne entsteht eine eigene Zielseite mit Formular, ohne die Hauptwebsite anzurühren. Interessenten hinterlassen dort ihre Kontaktdaten. Weil dabei personenbezogene Daten anfallen, gehören Einwilligung, Speicherdauer und Löschung vorher geklärt, dafür bleibt der Betrieb verantwortlich.
- Personalbeschaffung: Offene Stellen bekommen eine eigene Seite, auf der sich Bewerber informieren und direkt bewerben. Das senkt die Hürde gegenüber einer Bewerbung per Mail. Die eingehenden Unterlagen wandern anschließend in das Personalsystem.
- Eventmarketing: Veranstaltungen und Webinare laufen über eine eigene Aktionsseite mit Anmeldung. Alle Informationen stehen an einer Stelle. Nach der Veranstaltung verschwindet die Seite wieder, ohne dass die Firmenwebsite mit alten Terminen zuwächst.
- Markttest: Eine neue Leistung bekommt eine kompakte Seite, bevor sie tatsächlich existiert. An den Anfragen zeigt sich innerhalb weniger Wochen, ob Nachfrage besteht. Diese Art von Test ist der schnellste Weg, eine Geschäftsidee zu prüfen, ohne Geld in die Entwicklung zu stecken.
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Preis
Onepage rechnet je Konto in Euro ab, weitere Bearbeiter kosten wenige Euro dazu. Worüber die Stufe entscheidet, ist vor allem die Zahl der Websites, dazu Seiten und KI-Punkte (-17 % bei Jahreszahlung).
- Free: 0. Eine Website, drei Seiten, 20 einmalige KI-Punkte.
- Essential: 19,90. Eine Website, sieben Seiten, eigene Domain, 25 Punkte.
- Standard: 39,90. Zwei Websites, 50 Seiten, 35 Punkte.
- Advanced: 69,90. Fünf Websites, 150 Seiten, 50 Punkte.
- Expert: 179,90. Zwanzig Websites, unbegrenzte Seiten, 75 Punkte.
Dazu kommen weitere Bearbeiter für rund 3 bis 4 Euro im Monat, im größeren Tarif in der Zahl begrenzt, und nachgekaufte Punkte, 100 für 30 Euro. Enthaltene Punkte verfallen am Monatsende, zugekaufte wandern einmal in den Folgemonat. Eine einzelne Landingpage läuft mit Essential, eine eigene Seite je Kampagne führt zu Standard oder Advanced, Agenturen mit vielen Kundenprojekten rechnen mit Expert (Anbieterangaben, Stand September 2026).
Unser Fazit
Onepage ist auf eine einzige Frage gebaut: Wie kommt eine Kampagnenseite schnell online, ohne dass jemand die Firmenwebsite anfassen muss. Darauf antwortet das Werkzeug gut. Vorlagen, Baukasten, eigene Adresse, fertig, und das an einem Nachmittag. Dass der Anbieter in Frankfurt sitzt, auf Deutsch antwortet und die Daten nach eigener Angabe innerhalb der EU speichert, macht die Entscheidung für einen österreichischen Betrieb einfacher als bei den meisten Mitbewerbern.
Drei Dinge gehören vorher bedacht. Es gibt keinen Export: Was in Onepage entsteht, bleibt in Onepage, weder Quellcode noch Seitenstruktur lassen sich mitnehmen. Es gibt keinen Blog, also keine Basis für Sichtbarkeit bei Google über Inhalte. Und der Gestaltungsspielraum endet dort, wo eine Marke strenge Vorgaben macht.
Unsere Linie: Als Ergänzung zur bestehenden Website für Kampagnen, Stellenanzeigen und Veranstaltungen ist Onepage für 19,90 bis 69,90 Euro im Monat gut angelegtes Geld. Als Ersatz für die Firmenwebsite nehmen wir es nicht, dafür fehlen Blog und Ausweg. Wer den Verdacht hat, in zwei Jahren umziehen zu wollen, plant das von Anfang an als Neubau ein.
Häufige Fragen
Free 0 Euro mit einer Website und drei Seiten, Essential 19,90 Euro, Standard 39,90 Euro, Advanced 69,90 Euro, Expert 179,90 Euro je Monat. Der Preis gilt je Konto. Bei Jahreszahlung nennt der Anbieter 17 Prozent Nachlass, weitere Bearbeiter kosten rund 3 bis 4 Euro im Monat. (Anbieterangaben, Stand September 2026)
Das entscheidet die Zahl der Websites: eine bei Essential, zwei bei Standard, fünf bei Advanced, zwanzig bei Expert. Wer für jede Kampagne eine eigene Adresse will, braucht schnell mehr als eine. Die Seitenzahl je Website ist meist der weniger knappe Posten.
Für die KI-Funktionen im Editor, also Textvorschläge, Seitenentwürfe und Bausteine. Enthalten sind 25 bis 75 Punkte im Monat, je nach Tarif. Das Guthaben verfällt am Monatsende. Zukaufen kostet 30 Euro für 100 Punkte. Ohne KI lässt sich alles auch von Hand bauen.
Nein, und das ist der wichtigste Punkt vor der Entscheidung. Onepage ist ein geschlossenes System, ein Export des Quellcodes oder der Seitenstruktur ist nicht vorgesehen. Texte und Bilder lassen sich einzeln sichern, der Aufbau muss im neuen System neu entstehen.
Nach Anbieterangabe auf Servern innerhalb der EU, der Anbieter sitzt in Frankfurt am Main. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag kommt mit der ersten Buchung automatisch zustande. Als Unterauftragsverarbeiter nennt der Vertrag unter anderem Amazon in Luxemburg, Google in Irland und Cloudflare mit Sitz in den USA. (Anbieterangaben, Stand September 2026)
Nein. Onepage baut einzelne Seiten, keine fortlaufenden Beiträge mit Kategorien und Archiv. Wer über Inhalte bei Google gefunden werden will, braucht dafür ein zweites System, etwa WordPress.
Farben, Schriften und Abstände lassen sich zentral festlegen und auf das eigene Erscheinungsbild abstimmen. Der Aufbau bleibt aber blockweise vorgegeben. Für die meisten Kampagnenseiten reicht das, für ein exakt vorgegebenes Markenlayout nicht.
Ja, über Automatisierungsdienste wie Zapier oder Make erreichen Formulardaten fast jedes System. Direkte Anbindungen gibt es für verbreitete Marketingwerkzeuge. Ein eigener Entwicklungsaufwand entsteht dabei nicht.
Ja, indem eine Seite dupliziert, verändert und über eigene Verweise ausgespielt wird. Eine automatische Verteilung der Besucher auf zwei Varianten bringt das Werkzeug nicht mit, dafür braucht es ein zusätzliches Werkzeug.
Ja, ab dem größeren Tarif. Projekte lassen sich in Ordnern trennen, Bearbeitungsrechte einzeln vergeben. Zu bedenken ist, dass Kundenseiten bei einem späteren Wechsel nicht exportierbar sind, das gehört in den Kundenvertrag.
Die Seiten gehen offline. Texte, Bilder und gesammelte Kontaktdaten gehören vorher gesichert. Die eigene Domain bleibt beim Betrieb und lässt sich auf ein anderes System richten.
Perspective zielt ähnlich auf mobile Kampagnenseiten, Webflow bietet mehr Gestaltungsfreiheit bei höherem Aufwand, Wix und WordPress decken die vollständige Firmenwebsite samt Blog ab. Onepage gewinnt bei Geschwindigkeit und deutschem Anbieter. Einen Vergleich bietet unser Beitrag zu den besten KI-Tools für Landingpages.





