„KMU haben jetzt eine Riesenchance“: Susanne Zach über Führung, Daten und Skalierung im Mittelstand

KI löst einen tiefgreifenden kulturellen Wandel in Unternehmen aus, aber das ist vielen KMU nicht bewusst. KI-Expertin Susanne Zach von EY erklärt im Interview, wie die Integration von KI gelingen kann und weshalb der AI Act oft nur eine Ausrede ist.

Beiträge von Robert Prazak
2. August 2026
„KMU haben jetzt eine Riesenchance“

An Pilotprojekten mit der KI mangelt es in österreichischen Betrieben nicht. Doch der große Wandel ist gerade in KMU noch nicht passiert. Als Leiterin des AI- und Data-Teams beim Beratungsunternehmen EY Österreich verfolgt Susanne Zach die Umsetzung genau und weiß, was Führungskräfte derzeit von den nötigen Schritten abhält.

Interview mit Susanne Zach

Rolle: Partnerin EY Österreich, Lead AI & Data

Themen: Strategische Verankerung von KI bei KMU.

Relevanz: Österreichische KMU bleiben bei der Umsetzung von KI oft in Pilotprojekten stecken, ohne echte Skalierung oder messbaren wirtschaftlichen Mehrwert zu erreichen. Susanne Zach weiß, wie Datenqualität, Governance und Führung zusammenspielen müssen, damit KI vom Experiment zur tragenden Säule des Geschäftsmodells wird.

Zentrale Frage: Wie gelingt KMU der Schritt von einzelnen, lose organisierten KI-Piloten zu skalierter, wirtschaftlich wirksamer KI-Nutzung?

KI KOMPASS: Die Aufregung um KI ist groß, doch sind österreichische Unternehmen bereits bei echter Transformation oder noch in der Phase des Erprobens?

Susanne Zach: Wir können das gut einschätzen – anhand unseres EY Readiness Checks und aufgrund der Praxis, die wir in Projekten direkt in den Unternehmen erleben. Und da zeigt sich: KI ist in den Unternehmen angekommen, 69 Prozent nutzen KI mittlerweile in der täglichen Arbeit. Aber nur rund acht Prozent schaffen tatsächlich die Skalierung. Viele machen einen Piloten nach dem anderen, viele Proofs-of-Concept, die irgendwann am Proof-Friedhof landen. Die Integration von KI in Kernprozesse beobachten wir hingegen noch kaum. Als Unterschied zum Vorjahr zeigt sich, dass die Unternehmen verstanden haben, dass sie etwas tun müssen. Aber sie kommen noch nicht richtig in die Umsetzung.

Viele machen einen Piloten nach dem anderen, viele Proofs-of-Concept, die irgendwann am Proof-Friedhof landen.

KI KOMPASS: Weshalb schaffen so viele Betriebe diesen Schritt in die Skalierung nicht?

Susanne Zach: Es gibt immer noch diese Denke: Wir müssen einfach KI verwenden, das ist eine Technologie, ein Tool. Oft liegt die Verantwortung dann in der IT. Aber KI-Transformation ist eine Business-Transformation und gehört aus unserer Sicht immer in die Fachbereiche. Es werden die Rahmenbedingungen dafür nicht geschaffen. Es fehlt das Bewusstsein, dass KI einen kulturellen Wandel bedeutet, den man aktiv in der Organisation vorantreiben muss. Dann fehlt häufig die Datenbasis: Datenreife, Datenqualität, überhaupt die Verfügbarkeit der relevanten Daten für KI-Anwendungen. Dazu kommt noch das Thema Governance. Der AI Act hat einen Push ausgelöst, weil klar wurde: Man braucht Verantwortlichkeiten, Risikoregister, jemanden, der auf Bias in den Daten achtet. Aber Governance ist nicht nur wegen Regulatorik wichtig, es geht auch um Kosten – wer trackt die Token, die da verprasst werden. Und es geht um Vertrauen sowie das Enablement. KI einfach auf die Leute loszulassen, funktioniert nicht. Wir haben Copilot in Österreich auf 1.400 Mitarbeitende ausgerollt und gleich gesagt: Ohne Enablement wird das nicht genutzt. Genau so war es: Lizenzen wurden gezogen, aber nicht verwendet – das ist teuer und hat keinen Mehrwert. Erst mit Enablement-Programmen ist das ins Laufen gekommen.

KI KOMPASS: Gerade im Mittelstand fehlt es an Zeit und an Ressourcen. Was ist klüger: Einfach mal ein paar Piloten machen oder sich zuerst die Zeit nehmen für eine KI-Strategie?

Susanne Zach: Weder das eine noch das andere wird allein funktionieren. In unserer Mittelstandsstudie präsentiere ich seit fünf Jahren dasselbe Ergebnis: Der österreichische Mittelstand ist hinten nach und das gefährdet den Standort. Die Gründe sind fehlendes Know-how, fehlende Ressourcen und die Angst, das Thema KI oder Digitalisierung überhaupt anzugehen. Wir arbeiten erfolgreich mit einem 100-Tage-Ansatz. In diesen 100 Tagen fahren wir zweigleisig. Erstens: der Use-Case-Stream. Wir gehen in die Fachbereiche, suchen konkrete Use Cases und setzen erste Leuchttürme um. Zweitens: das Fundament. Wir erarbeiten eine Vision: Warum wollen wir KI nutzen? Wollen wir nur effizienter werden oder unser Geschäftsmodell mit KI transformieren? Gerade ein KMU hat mit KI die Chance, neue Geschäftsfelder aufzubauen, statt nur auf Kosteneffizienz zu schauen. Diese beiden Stränge – Use Cases und Strategie – laufen parallel, und die definierte Governance wird mit jedem Use Case erprobt und verbessert.

KI-Transformation ist eine Business-Transformation und gehört aus unserer Sicht immer in die Fachbereiche.

KI KOMPASS: Wo sollte KI organisatorisch im Unternehmen angesiedelt sein – speziell bei KMU?

Susanne Zach: Es braucht ganz klar ein Commitment der Geschäftsführung. Am Anfang ist KI ein Investment – auch Piloten kosten Geld, bevor ein direkter Business-Mehrwert sichtbar wird. Nur die Geschäftsführung weiß, wohin sich das Unternehmen entwickeln soll und welche Rolle KI dabei spielt. Wir diskutieren das gerade auch intern bei EY Österreich: Wir werden unsere eigene KI-Transformation aus einem kleinen Transformation Office heraus aufsetzen, um die breite Masse dafür zu befähigen. Für ein KMU kann das ein Vorbild sein: Ein kleines, klares Setup, das erste Piloten umsetzt und gleichzeitig das Fundament baut. Dieser parallele Ansatz ist am sinnvollsten.

KI KOMPASS: Viele sehen KI vor allem als Effizienzhebel. Ist das zu kurz gedacht?

Susanne Zach: Effizienz ist der Einstieg und dort funktioniert KI auch schon gut – vorausgesetzt, die Prozesse sind digitalisiert und automatisiert. Mit Software Robotics etwa macht man das schon länger. Aber der nächste Schritt ist, das Geschäftsmodell zu transformieren. Da fehlt oft noch die Fantasie. Man kann zum Beispiel über Monetarisierung von Daten nachdenken. Und Business-to-Agents ist ein Riesenthema: Wenn künftig Agenten für Menschen recherchieren und einkaufen, müssen sich Unternehmen fragen, wie sie diese Agenten ansprechen. Ein Reiseanbieter muss nicht nur Menschen, sondern auch die KI-Agenten erreichen. Allein dadurch wird sich das Geschäftsmodell ändern müssen. Für kleinere Unternehmen klingt das herausfordernd, aber gerade sie haben den größten Bedarf, um attraktiv und wettbewerbsfähig zu bleiben.

Ein Reiseanbieter muss nicht nur Menschen, sondern auch die KI-Agenten erreichen. Allein dadurch wird sich das Geschäftsmodell ändern müssen.

KI KOMPASS: Wenn viele Pilotprojekte parallel laufen und Mitarbeitende eigene Tools nutzen – was sind die größten Risiken?

Susanne Zach: Das größte Problem ist der Datenschutz. Firmeninterne Informationen können nach außen gelangen. Das ist der Hauptgrund, warum Unternehmen KI-Nutzung einschränken. Natürlich wird die Tool-Landschaft komplex, wenn man zu viele Lösungen einführt. Aber es gibt unterschiedliche Anwendungsfälle und dafür passende KI-Lösungen – es muss ja nicht ein einziges Tool sein. Entscheidend ist, dass Enablement und Awareness da sind: Man kann nicht alle auf 20 Tools schulen, und die Menschen müssen wissen, bei welchen Tools Daten die Organisation verlassen und vielleicht in Amerika landen.

KI KOMPASS: Wie sieht das in Ihrem Unternehmen aus?

Susanne Zach: Wir haben das bei EY klar geregelt. Global nutzen wir im Wesentlichen Copilot in einer abgesicherten Umgebung, andere Modelle werden nach und nach in diese Umgebung integriert. ChatGPT, Claude und ähnliche Lösungen sind gesperrt, weil wir nicht wollen, dass Daten nach außen gehen. Privat können wir niemanden einschränken – am Handy oder zu Hause. Das frustriert natürlich besonders junge, engagierte Kolleginnen und Kollegen, die gerne etwas ausprobieren. Aber ohne Schutz der Unternehmensdaten geht es nicht.

KI KOMPASS: Wenn Daten in den USA oder anderen Ländern landen, kann das problematisch sein. Aber für KMU kann es mühsam sein, das ständig unter Kontrolle zu halten.

Susanne Zach: Ja, für KMU ist es schon eine Herausforderung, aktuelle Entwicklungen überhaupt mitzubekommen. Die Kapazität dafür fehlt oft. Wichtig ist, zu prüfen: Wann ist es wirklich kritisch, wenn Informationen außerhalb Europas landen? Das gilt für KMU genauso wie für große Unternehmen. KI verfügbar zu machen, ist heute nicht mehr die große Hexerei. Die Technologie selbst ist nicht das Problem. Die Herausforderung liegt im Rahmen dahinter: Governance, Datenqualität und Skalierbarkeit.

KI KOMPASS: Sie beschäftigen sich mit AI-ready data. Was dürfen wir uns darunter vorstellen?

Susanne Zach: Ich sehe das Thema Daten ein bisschen losgelöst von KI. Eine datengetriebene Organisation hätte schon lange enormes Potenzial – gerade für KMU. Je besser die Datenqualität ist, desto bessere Entscheidungen kann man treffen und desto leichter lassen sich Prozesse automatisieren. Da sprechen wir noch gar nicht von KI. Wir haben zum Beispiel bei einem größeren Unternehmen eine große Dateninitiative gemacht, nur um das Reporting zu verbessern und Transparenz zu schaffen. Das ist gerade in schwierigen Zeiten für KMU relevant: zu wissen, wie das Business dasteht und datengetriebene Entscheidungen treffen zu können. Man kann punktuell anfangen, etwa im Controlling oder bei der Produktprofitabilität. Dort werden Daten so aufbereitet, dass daraus Datenprodukte entstehen, mit klaren Ownern, die sich für die Qualität verantwortlich fühlen. Auf dieser Basis kann man ein sauberes Reporting aufbauen. Wenn das funktioniert, ist der Schritt zu KI-Anwendungen, die auf diese Daten zugreifen, naheliegend. Ein Use Case kann sein: Chat with your data. Also ein vorhandenes Reporting nicht nur in Form eines Dashboards anzuschauen, sondern wirklich damit zu chatten und sich die Daten interpretieren lassen.

KI KOMPASS: „Chat with your data“ bedeutet also, mit der KI über die eigenen Daten sprechen, um damit etwas zu machen – aber was konkret?

Susanne Zach: Man fragt die KI zum Beispiel: Welche Produkte haben eine gute Marge, welche schlechte? Oder: Was bedeutet diese Entwicklung für mein Geschäft? Die KI interpretiert die Daten und hilft, bessere Entscheidungen abzuleiten, die sehr wohl Einfluss auf das Business haben. So hebt man Datentransparenz und interagiert aktiv mit dem eigenen Datenschatz. Für KMU ist das ein sehr guter Einstieg.

Wir gelten als das Silicon Valley der Regulatorik. Aber ich glaube, oft ist das nur eine Ausrede. China und Amerika sind uns in Innovationskraft und Mindset deutlich voraus. Das bremst uns viel mehr als die Regulatorik.

KI KOMPASS: Der EU AI Act wird manchmal als Innovationsbremse bezeichnet. Hemmt die Regulatorik europäische Unternehmen tatsächlich – oder ist sie auch eine Chance?

Susanne Zach: Wir gelten als das Silicon Valley der Regulatorik. Aber ich glaube, oft ist das nur eine Ausrede, denn so dramatisch ist es nicht. Governance ist nicht nur aus Compliance-Gründen wichtig, sondern auch wegen Kostentransparenz und Reputation. Wenn ethische Themen auftreten, die man nicht abgefangen hat, schadet das der Marke massiv. Der AI Act verlangt eine Governance, die machbar ist. Ein Kontrollwerk aufzubauen, das Risiken reduziert, ist unabhängig von Compliance essenziell. Das größere Thema ist für mich: China und Amerika sind uns in Innovationskraft und Mindset deutlich voraus. Das bremst uns viel mehr als die Regulatorik.

KI KOMPASS: Aber wie kann das Mindset in einem Unternehmen selbst geändert werden?

Susanne Zach: Durch aktives Vorleben: Als Führungskraft habe ich eine andere Aufgabe. Das bedeutet, KI zu nutzen und offen darüber zu sprechen. Microsoft zeigt mit seiner neuen Einheit Frontier Company, wie man Innovationskraft strategisch verankern kann. Wichtig ist der kulturelle Shift – man muss nicht alles wissen, sondern neugierig, agil und empathisch sein. Und KI nutzen, um sich das Leben leichter zu machen. Mitarbeitenden sollte man die Freiheit geben zu experimentieren. Für KMU ist das schwieriger, weil Zeit knapp ist. Aber dieses Investment muss man jetzt angehen.

KI KOMPASS: Welche Ängste begegnen Ihnen im Unternehmen am häufigsten?

Susanne Zach: Die größte Angst ist nach wie vor, von KI ersetzt zu werden. Das ist sicher die größte Hürde, wenn man Menschen mitnehmen will. Ich glaube, dass sehr viel Neues entstehen wird – auch Jobs und Aufgaben, die wir uns heute noch nicht vorstellen können. Klassische Berufe werden sich verändern oder teilweise verschwinden. Man muss bereit sein, sich agil umzuorientieren. Datenschutz ist auch ein Thema, weil Menschen sich fragen: Wer erfährt was über mich?

KI KOMPASS: Wie verändert KI die Rollen von Führungskräften konkret?

Susanne Zach: Ich habe das Bild im Kopf, dass Führungskräfte künftig nicht nur Mitarbeitende führen, sondern hybride Teams, in denen auch Agenten arbeiten. Ich merke das schon jetzt: Aufgaben, die ich früher Mitarbeitenden gegeben hätte, gebe ich heute teilweise an die KI. Ich habe unserer HR-Leitung gesagt – halb scherzhaft, aber eigentlich ernst gemeint: Wir schaffen euch eine Ressource, indem wir euch einen digitalen Mitarbeiter bauen, der administrative Tasks übernimmt. Dafür wird eine Person frei, die den kulturellen Wandel begleitet. Wir bauen niemanden ab, aber wir verändern Aufgaben. Für kostenbewusste KMU wirkt das zuerst wie ein Ersetzen von Menschen durch KI. Ja, gewisse Tätigkeiten können digitale Mitarbeitende übernehmen. Doch wir dürfen nicht vergessen: Es kommt der Fachkräftemangel, vor allem durch die Pensionswelle der Babyboomer – viele Stellen werden ohnehin nicht ersetzt werden.

KI KOMPASS: Gibt es Branchen, die in Sachen KI besonders weit sind oder solche, die besonders vorsichtig agieren?

Susanne Zach: Im öffentlichen Sektor sind die Überlegungen relativ weit, auch wenn Fragen etwa zur Cloud-Nutzung bestehen. In der Industrie gibt es Unternehmen, die enorm in Digitalisierung und KI investieren, etwa Hersteller wie AT&S. Mit vielen Unternehmen diskutieren wir bereits über physische Roboter und vieles mehr. Financial Services und Versicherungen waren lange vorne, haben sich zuletzt aber stark mit Regulatorik beschäftigt und weniger mit Innovation. Im Retail tut sich auch viel. Insgesamt sehen wir, dass die Industrie vorne liegt. Viele unserer Projekte sind im Manufacturing-Bereich.

KI KOMPASS: Welche Rolle können Start-ups bei der KI-Transformation spielen?

Susanne Zach: Es gibt viele Start-ups, die sich auf konkrete Kundenprobleme fokussieren. Der Überblick ist schwierig, aber wir sehen sie als wichtigen Teil der Lösung. Wenn ein Kunde einen Use Case umsetzen will und wir wissen, dass ein Start-up genau dafür eine Lösung hat, würden wir uns nie den Schuh anziehen, das selbst zu entwickeln. Es zahlt sich nicht aus. Eine unserer Aufgaben ist, zu schauen: Gibt es eine passende Lösung am Markt, gibt es ein Start-up, das helfen kann? Ich habe mir selbst jemanden aus der Start-up-Welt geholt: Patrick Ratheiser von Leftshift One, der eine Company-GPT-Lösung aufgebaut hat. Er kennt die Szene gut und stärkt unser Team.

KI KOMPASS: Zum Abschluss die Frage: Vergrößert KI den Abstand zwischen Mittelstand und großen Konzernen – oder ist sie eine Chance für KMU?

Susanne Zach: Ich glaube, KMU haben jetzt eine Riesenchance. Sie sind viel agiler und flexibler in der Anwendung von KI-Lösungen als große Unternehmen, die globale Strategien vorgegeben bekommen. Diese Agilität ist im Moment extrem gefragt. Kleine und mittlere Betriebe haben deutlich mehr Flexibilität. Es kommt auf das Mindset an – und sie sollten Mitarbeitende anziehen, die dieses Mindset mitbringen.

Zur Person

Susanne Zach - EY Österreich

Susanne Zach ist Partnerin bei EY Österreich und AI-&-Data-Lead; ihr Bereich umfasst unter anderem KI, Data Science, intelligente Automatisierung und Business Intelligence.

Über den Autor

Beitrag von Robert Prazak

Robert Prazak

Robert Prazak ist Journalist und Autor. Er schreibt für österreichische und deutsche Medien zu den Themen Wirtschaft, Wissenschaft und Technologie (u.a. News, profil, Terra Mater, trend). Er beschäftigt sich intensiv mit den Grundlagen, dem Einsatz und den Auswirkungen von KI auf Gesellschaft und Unternehmen.