
Seobility ist eine cloudbasierte SEO-Software für Analyse, Optimierung und Monitoring von Websites. Das Tool crawlt Seiten und prüft technische sowie inhaltliche SEO-Faktoren mit vielen Einzelchecks, darunter Indexierbarkeit, Meta-Daten, interne Verlinkung, Ladezeiten und Content-Signale. Es bietet Rank Tracking, Keyword-Recherche, Backlink-Analyse und Wettbewerbsvergleiche, ergänzt durch Tools wie WDF*IDF-Analyse, SERP-Snippet-Generator und Redirect-Checks. Reports und Monitoring informieren regelmäßig über Änderungen und priorisieren Aufgaben für die weitere Optimierung.
Vor- und Nachteile
Vorteile
- Fehler werden erklärt, nicht nur aufgelistet
- Aufgabenliste nach Dringlichkeit sortiert
- Deutsche Oberfläche, deutscher Support, deutsche Hilfe
Nachteile
- Gratistarif erlaubt nur manuelle Durchläufe alle drei Tage
- Serverstandort nennt der Anbieter nicht
- Verweisdatenbank kleiner als bei den großen Mitbewerbern
Funktionen
- Website automatisch prüfen und Fehler erklären: Fehlende Meta-Angaben, defekte Verweise und doppelte Inhalte werden gefunden und erklärt, nicht nur aufgelistet.
- Aufgaben nach Dringlichkeit sortiert: Gefundene Probleme erscheinen in einer Liste, geordnet nach ihrer Wirkung auf die Suchmaschine.
- Rankings täglich beobachten: Positionen für Rechner und Handy werden verfolgt, auch für lokale Suchergebnisse.
- Backlink-Profil und Konkurrenz vergleichen: Eigene Verweise und die der Mitbewerber lassen sich gegenüberstellen, die Verweisdatenbank ist kleiner als bei größeren Mitbewerbern.
- Suchbegriffe recherchieren: Neue Begriffe, Suchvolumen und Wettbewerbervergleich helfen bei der Auswahl passender Themen.
- Inhalte mit WDF*IDF abgleichen: Ein Text wird mit den vorderen Suchergebnissen verglichen, um fehlende oder überbetonte Begriffe zu erkennen.
- Erreichbarkeit der Website überwachen: Ein Alarm meldet, wenn der Server nicht erreichbar ist.
- Automatischer Durchlauf: im Einstiegspaket nicht enthalten, dort startet die Prüfung nur von Hand.
Setup
Sprache
Datenschutz
Unsere Bewertung
Produktivität
Automatisierte Website-Prüfungen und klar sortierte Aufgabenlisten nehmen Teams einen Großteil der zeitaufwendigen Suche nach technischen Fehlern ab. Die Zeitersparnis bei der Analyse und beim Berichtswesen ist hoch, wobei die strategische Planung und die eigentliche Fehlerbehebung weiterhin händische Aufgaben bleiben.
Benutzerfreundlichkeit
Seobility ist als reine Cloud-Lösung und führt mit einem Assistenten Schritt für Schritt durch die Ersteinrichtung. Die Oberfläche gilt als sehr übersichtlich, die Auswertungen sind verständlich dargestellt, so kann auch ohne tiefes Fachwissen schnell mit der Optimierung begonnen werden. Ein Punkt Abzug ergibt sich daraus, dass die Einarbeitung in alle erweiterten Funktionen etwas mehr Zeit beansprucht und manche Nutzer sich noch engere Verknüpfungen mit anderen Tools wünschen.
Kundensupport
Sehr guter deutschsprachiger Support mit schneller, hilfsbereiter Rückmeldung, umfangreicher Wissensdatenbank und praxisnahen Anleitungen, die besonders für kleinere Unternehmen den Einstieg erleichtern. Punktabzug gibt es vor allem dafür, dass kein Telefon- oder Live-Chat-Support und keine Rund-um-die-Uhr-Betreuung angeboten werden.
Einsatzbereiche
- Fehleranalyse: Ein Durchlauf prüft die gesamte Website auf technische und strukturelle Fehler und liefert eine Liste mit kaputten Links, fehlenden Beschreibungen und langsamen Seiten. Sortiert wird nach Dringlichkeit, nicht nach Reihenfolge. Damit weiß man, womit man anfängt.
- Sichtbarkeit: Die Platzierungen der wichtigsten Suchbegriffe werden täglich erfasst, auch für einzelne Regionen. Die Entwicklung der Mitbewerber läuft daneben mit. Erst dieser Vergleich macht sichtbar, ob eine Maßnahme gewirkt hat oder ob sich der Markt bewegt hat.
- Textoptimierung: Ein eigenes Werkzeug vergleicht den eigenen Text mit den gut platzierten Seiten zum selben Thema und schlägt fehlende Begriffe vor. Das ist eine Hilfe, kein Rezept: Wer die Vorschläge blind einbaut, bekommt einen Text, den niemand lesen will.
- Verweise: Das eigene Verweisprofil lässt sich auf schädliche Einträge prüfen, die Quellen der Mitbewerber auf ungenutzte Möglichkeiten. Die Datenbank ist kleiner als bei den großen Mitbewerbern, für eine erste Übersicht reicht sie.
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Preis
Seobility rechnet je Konto ab, nicht je Nutzer, alle Beträge netto in Euro. Die Stufe bestimmen Projektzahl, Seiten je Durchlauf und beobachtete Suchbegriffe.
- Basis: 0 Euro, dauerhaft. Ein Projekt, 1.000 Seiten je Durchlauf, zehn Suchbegriffe, fünf Werkzeugabfragen am Tag. Der Durchlauf startet nur von Hand und frühestens nach drei Tagen erneut.
- Premium: 49,90 Euro im Monat, 479 Euro im Jahr. Drei Projekte, 25.000 Seiten, 300 Suchbegriffe, 50 Abfragen am Tag.
- Agentur: 179,90 Euro im Monat, 1.727 Euro im Jahr. 15 Projekte, 100.000 Seiten, 1.500 Suchbegriffe, 200 Abfragen.
Nachbuchen geht: zusätzliche Projekte 12,90 Euro (Premium) beziehungsweise 9,90 Euro (Agentur), je 100 weitere Suchbegriffe 9,90 beziehungsweise 7,90 Euro im Monat. Der Sprung von Basis auf Premium entscheidet sich an zwei Funktionen statt am Preis: automatischer Durchlauf und Prüfung von Seiten, die erst im Browser aufgebaut werden. Mindestlaufzeit ein Monat, keine Kündigungsfrist, 14-tägige Testphase mit Zahlungsmethode schon bei der Anmeldung (Anbieterangaben, Stand September 2026).
Unser Fazit
Seobility ist das SEO-Werkzeug für Leute, die kein SEO-Werkzeug bedienen wollen. Jeder gefundene Fehler wird erklärt, die Aufgaben stehen nach Dringlichkeit sortiert, und alles ist auf Deutsch. Wer in einem Betrieb die Website nebenbei betreut, kommt damit weiter als mit den großen Mitbewerbern, die Rohdaten liefern und Vorwissen voraussetzen.
Der Preis ist dabei eine Ansage: 49,90 Euro im Monat für drei Projekte, 25.000 geprüfte Seiten und 300 beobachtete Suchbegriffe. Die großen Werkzeuge kosten das Drei- bis Fünffache.
Zwei Einschränkungen. Der kostenlose Tarif ist als Werbung gedacht, nicht als Werkzeug: Ein Durchlauf alle drei Tage, von Hand gestartet, zehn Suchbegriffe. Und eine Antwort fehlt uns: Wo die Daten liegen, sagt der Anbieter nirgends, und einen Auftragsverarbeitungsvertrag bietet er öffentlich nicht an. Bei einem deutschen Anbieter hätten wir das erwartet. Wer Kundendaten im Spiel hat, fragt vorher nach.
Häufige Fragen
Basis 0 Euro, Premium 49,90 Euro im Monat oder 479 Euro im Jahr, Agentur 179,90 Euro im Monat oder 1.727 Euro im Jahr. Alle Beträge netto. Der Preis gilt je Konto, nicht je Nutzer, die Mindestlaufzeit beträgt einen Monat. (Anbieterangaben, Stand September 2026)
Ein Projekt, 1.000 Seiten je Durchlauf, zehn beobachtete Suchbegriffe und fünf Werkzeugabfragen am Tag. Der Durchlauf startet nur von Hand und erst wieder nach drei Tagen. Zum Kennenlernen reicht das, für laufende Betreuung nicht.
Premium: drei Projekte, 25.000 Seiten je Durchlauf, 300 Suchbegriffe, 50 Abfragen am Tag. Agentur: 15 Projekte, 100.000 Seiten, 1.500 Suchbegriffe, 200 Abfragen. Zusätzliche Projekte kosten 12,90 beziehungsweise 9,90 Euro, je 100 weitere Suchbegriffe 9,90 beziehungsweise 7,90 Euro im Monat.
Ja, 14 Tage Premium. Dafür verlangt der Anbieter allerdings schon bei der Anmeldung eine gültige Zahlungsmethode. Wer das nicht will, beginnt mit dem dauerhaft kostenlosen Basistarif.
Das nennt der Anbieter nicht. Weder Datenschutzerklärung noch Nutzungsbedingungen benennen Land oder Rechenzentrum, und einen öffentlich angebotenen Auftragsverarbeitungsvertrag haben wir nicht gefunden. Bei einem deutschen Anbieter überrascht das, es bleibt aber eine Frage für den Vertrieb. (Stand September 2026)
Nein, und das ist die eigentliche Stärke. Jeder gefundene Fehler wird im Werkzeug erklärt, mit Hinweis, warum er zählt und wie er sich beheben lässt. Damit ist es eines der wenigen Werkzeuge dieser Art, das jemand ohne SEO-Ausbildung sinnvoll bedienen kann.
Täglich in den Bezahltarifen. Verluste fällt damit sofort auf, nicht erst nach einer Woche. Im kostenlosen Tarif ist die Zahl der beobachteten Suchbegriffe so klein, dass sich daraus keine Entwicklung ablesen lässt.
Nur ab Premium. Dort ist ein Durchlauf enthalten, der Seiten wie ein Browser aufbaut und damit auch Inhalte erfasst, die erst dabei entstehen. Bei modernen Websites ist das keine Nebensache, sondern Voraussetzung für eine brauchbare Prüfung.
Bis etwa 25.000 Seiten im Premium- und 100.000 Seiten im Agenturtarif ja. Darüber stößt das Werkzeug an seine Grenze, dann sind spezialisierte Lösungen die bessere Wahl. Für eine typische Firmenwebsite mit einigen hundert Seiten ist die Grenze weit weg.
Im Agenturtarif ja, im Premiumtarif eingeschränkt. Für Agenturen, die ihren Kunden monatliche Auswertungen schicken, ist das meist der Grund für den größeren Tarif.
Auswertungen und Listen lassen sich als Tabelle exportieren. Die Verlaufsdaten der Platzierungen bleiben beim Anbieter und wandern nicht mit. Wer wechselt, exportiert vorher die Auswertungen, die er für den Vergleich braucht.
Screaming Frog prüft technisch tiefer, liefert aber Rohdaten statt Empfehlungen, Ahrefs und Semrush sind deutlich teurer und stärker bei Verweis- und Suchbegriffsdaten, Ryte richtet sich ebenfalls an den deutschsprachigen Markt. Seobility gewinnt bei Verständlichkeit und Preis. Einen Vergleich bietet unser Beitrag zu den besten SEO-Tools.






