
Creaitor misst, wie sichtbar eine Marke in den Antworten von KI-Assistenten ist. Das Werkzeug stellt ChatGPT, Gemini, Perplexity und Claude Fragen aus dem eigenen Themenfeld und protokolliert, ob und in welchem Zusammenhang die eigene Marke darin vorkommt und welche Wettbewerber stattdessen genannt werden. Die Ergebnisse laufen in ein Auswertungsdashboard und lassen sich exportieren. Bis 2026 war Creaitor eine Plattform für Marketingtexte und SEO-Inhalte; dieser Teil des Angebots ist auf den Anbieterseiten nicht mehr zu finden. Hinter dem Werkzeug steht die Creaitor AG in Luzern.
Vor- und Nachteile
Vorteile
- Misst die eigene Sichtbarkeit in KI-Antworten mit Zahlen
- Auswertung, welche Wettbewerber stattdessen genannt werden
- Verarbeitungsort klar benannt: Microsoft Azure in Irland
Nachteile
- Einstieg bei 69 Euro für eine einzige Domain und zwei Modelle
- Messintervall nur für den Enterprise-Tarif genannt
- Keine Aussage zum Modelltraining, AGB nicht abrufbar
Funktionen
- Fragen aus dem eigenen Themenfeld stellen: das Werkzeug befragt KI-Assistenten mit Fragen aus dem eigenen Fachgebiet und wertet die Antworten aus.
- Markenerwähnung protokollieren: zeigt, ob und in welchem Zusammenhang die eigene Marke in den Antworten vorkommt.
- Wettbewerber sichtbar machen: listet, welche Konkurrenten stattdessen genannt werden, wenn die eigene Marke fehlt.
- Mehrere KI-Assistenten abdecken: befragt ChatGPT, Gemini, Perplexity und Claude, im Einstiegspaket sind es zunächst zwei davon.
- Ergebnisse in einer Übersicht: Kennzahlen und Verläufe laufen in eine Übersicht und lassen sich für die Weiterverarbeitung exportieren.
- Mehrere Domains beobachten: je nach Umfang lässt sich mehr als eine eigene Domain gleichzeitig verfolgen.
- Beobachtungsrhythmus: die Messhäufigkeit reicht von gelegentlich bis täglich, die häufigste Stufe ist nur im größten Paket enthalten.
Setup
Sprache
Datenschutz
Unsere Bewertung
Produktivität
Das Tool beschleunigt die Erstellung von Marketing- und SEO-Texten durch vordefinierte Assistenten sowie Templates und sichert dabei eine konsistente Qualität. Besonders kleine Teams profitieren von der deutlichen Reduktion manueller Schreibarbeit und Korrekturschleifen, was den Output effizient steigert.
Benutzerfreundlichkeit
Creaitor ist schnell startklar, läuft einfach im Browser, bietet eine deutschsprachige, intuitive Oberfläche mit vielen Vorlagen und Assistenten und erfordert kaum IT-Aufwand. Ein Punktabzug entsteht, weil der Funktionsumfang das Interface teilweise unübersichtlich macht und etwas Einarbeitung nötig ist, um das volle Potenzial auszuschöpfen.
Kundensupport
Der deutschsprachige Support überzeugt mit schnellen Reaktionszeiten, bietet jedoch keine vertraglich zugesicherten Service-Level-Agreements. Während die Basishilfe solide ist, sehen wir bei der Tiefe der Tutorials und Anleitungen noch Verbesserungsbedarf.
Einsatzbereiche
- Sichtbarkeit messen: Das Werkzeug stellt KI-Assistenten Fragen aus dem eigenen Themenfeld und protokolliert, ob und wie die eigene Marke in den Antworten vorkommt. Das ersetzt das Gefühl durch eine Zahl. Zu beachten: Starter beobachtet eine einzige Domain, und welche Modelle mitlaufen, hängt am Tarif.
- Wettbewerb beobachten: Dieselben Fragen zeigen, welche Anbieter stattdessen genannt werden. Für eine Marke, die im klassischen Suchergebnis vorn liegt und in KI-Antworten fehlt, ist das die wichtigere Information. Bis zu sieben Domains lassen sich im Pro-Tarif nebeneinander verfolgen.
- Inhalte nachschärfen: Aus den Auswertungen ergeben sich Hinweise, welche Themen und Formulierungen in den Antworten auftauchen. Diese Hinweise fließen in die eigene Redaktionsarbeit zurück. Das Schreiben selbst übernimmt Creaitor allerdings nicht mehr, dafür braucht es ein zweites Werkzeug.
- Berichte an die Geschäftsführung: Alle Exportformate nennt der Anbieter bereits ab dem Starter-Tarif, eine Schnittstelle gibt es erst ab Pro. Für eine regelmäßige Auswertung ist wichtig zu wissen, wie oft gemessen wird; ein Messintervall nennt der Anbieter nur für den Enterprise-Tarif.
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Preis
Gezählt werden bei Creaitor beobachtete Domains und Credits, ausgewiesen in Euro. Wichtiger als jede Zahl ist aber, wofür man zahlt: Creaitor ist kein Textwerkzeug mehr, sondern misst, wie sichtbar eine Marke in den Antworten von KI-Assistenten ist. Eine dauerhaft kostenlose Version gibt es nicht, wohl aber sieben Tage zum Ausprobieren ohne Kreditkarte.
- Starter: 69 Euro im Monat. Eine Domain, 2.000 Credits, ein Platz, zwei Modelle (ChatGPT und Gemini).
- Plus: 149 Euro. Bis zu drei Domains, 5.000 Credits, drei Plätze, zusätzlich Perplexity.
- Pro: 299 Euro. Bis zu sieben Domains, 10.000 Credits, sieben Plätze, alle vier Modelle einschließlich Claude, dazu eine Schnittstelle.
- Enterprise: Betrag nicht veröffentlicht. Grenzen aufgehoben, tägliche oder wöchentliche Beobachtung, Einzelanmeldung.
Ein Umschalter für Jahreszahlung ist vorhanden, die Jahresbeträge weist der Anbieter nicht gesondert aus, Preise für zusätzliche Credits oder Plätze ebenso wenig. Die Geschäftsbedingungen liegen bei einem Drittanbieter und waren nicht abrufbar, Laufzeit und Kündigungsbedingungen bleiben deshalb offen. (Anbieterangaben, Stand September 2026)
Unser Fazit
Diese Bewertung fällt anders aus als bei unserem letzten Besuch, weil Creaitor ein anderes Produkt geworden ist. Aus der Plattform für Marketingtexte ist ein Werkzeug geworden, das misst, wie eine Marke in den Antworten von KI-Assistenten vorkommt. Wer den Textgenerator im Kopf hat, sucht besser weiter.
Die Frage dahinter ist berechtigt. Immer mehr Menschen fragen einen Assistenten, statt eine Suchmaschine zu benutzen, und wer dort nicht vorkommt, findet auch nicht statt. Creaitor liefert dafür Zahlen statt Vermutungen, und die Auswertung nach Wettbewerbern ist der nützlichste Teil.
Zwei Dinge halten uns zurück. Der Einstieg liegt bei 69 Euro im Monat für eine einzige Domain und zwei beobachtete Modelle, was für einen kleinen österreichischen Betrieb viel Geld für eine Kennzahl ist. Und der Anbieter lässt offen, wie oft in den kleineren Tarifen überhaupt gemessen wird, nennt keine Jahresbeträge und hält seine Geschäftsbedingungen bei einem Drittanbieter, wo sie sich nicht abrufen ließen. Positiv: Der Verarbeitungsort ist mit Azure in Irland klar benannt, auch wenn das Unternehmen in Luzern sitzt und nicht in der Schweiz hostet.
Häufige Fragen
Der Anbieter hat sein Produkt umgebaut. Aus dem Textgenerator ist ein Werkzeug geworden, das die Sichtbarkeit einer Marke in KI-Antworten misst: Es beobachtet, wie ChatGPT, Gemini, Perplexity und Claude auf Fragen aus dem eigenen Themenfeld antworten und ob die eigene Marke darin vorkommt. Wer Creaitor wegen der Textbausteine im Auge hatte, sucht heute etwas anderes. (Anbieterangaben, Stand September 2026)
Starter kostet 69 Euro im Monat, Plus 149 Euro und Pro 299 Euro. Darüber steht Enterprise nach Absprache. Ein Umschalter für Jahreszahlung ist vorhanden, die Jahresbeträge weist der Anbieter nicht gesondert aus. (Anbieterangaben, Stand September 2026)
Drei Größen. Starter beobachtet eine Domain mit 2.000 Credits im Monat, einem Platz und zwei Modellen, nämlich ChatGPT und Gemini. Plus deckt bis zu drei Domains, 5.000 Credits, drei Plätze und zusätzlich Perplexity ab. Pro reicht bis sieben Domains, 10.000 Credits, sieben Plätze, alle vier Modelle einschließlich Claude sowie eine Schnittstelle. Enterprise hebt die Grenzen auf und bringt tägliche oder wöchentliche Beobachtung sowie Einzelanmeldung. (Anbieterangaben, Stand September 2026)
Für Marken, die erlebt haben, dass Interessenten eine KI fragen statt zu suchen, und wissen wollen, was dort über sie gesagt wird. Für einen Handwerksbetrieb mit regionaler Kundschaft ist der Einstiegspreis von 69 Euro monatlich dafür hoch. Für eine Marke im Wettbewerb um überregionale Aufmerksamkeit kann sich die Beobachtung rechnen, vor allem, wenn Wettbewerber dort auftauchen und man selbst nicht.
Nein. Der Anbieter bietet sieben Tage zum Ausprobieren ohne Kreditkarte, dazu einen kostenlosen Bericht zur eigenen Sichtbarkeit. Einen dauerhaft kostenlosen Tarif führt die Preisseite nicht.
Die Creaitor AG sitzt in Luzern, gehostet wird nach eigener Angabe auf Microsoft Azure mit Verarbeitungsort Irland, also in der EU und nicht in der Schweiz. Ein Schweizer Serverstandort wird nirgends behauptet. Website und Auslieferung laufen zusätzlich über amerikanische Dienstleister. Standardvertragsklauseln erwähnt die Datenschutzerklärung nicht. (Anbieterangaben, Stand September 2026)
Dazu findet sich keine Aussage, weder eine bejahende noch eine verneinende. Weil das Werkzeug vor allem öffentlich zugängliche Antworten beobachtet und nicht eigene Dokumente verarbeitet, wiegt diese Lücke weniger schwer als bei einem Textwerkzeug. Wer eigene Inhalte einspeist, fragt trotzdem nach.
ChatGPT und Gemini ab dem Starter-Tarif, Perplexity ab Plus und Claude ab Pro. Wo die Abfragen selbst ausgeführt werden und über welche Zugänge, legt der Anbieter nicht offen.
Eine tägliche oder wöchentliche Beobachtung nennt der Anbieter ausdrücklich nur für den Enterprise-Tarif. Für die kleineren Stufen macht er keine Angabe zum Messintervall. Wer regelmäßige Werte braucht, klärt das vorab.
Website, Preisseite und Datenschutzerklärung liegen vollständig auf Deutsch vor. Ob die Anwendung selbst deutsch ist und ob der Support auf Deutsch antwortet, geht aus den Anbieterangaben nicht hervor; ein Hilfecenter ist nicht auffindbar, die Hauptsprache der Website ist Englisch.
Der Anbieter sagt Datenübertragbarkeit in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu, das Konto löscht man im eigenen Profil. Alle Exportformate nennt die Preisseite bereits ab Starter, eine Schnittstelle gibt es allerdings erst ab Pro. Die Geschäftsbedingungen liegen bei einem Drittanbieter und waren nicht abrufbar, Laufzeit und Kündigung bleiben deshalb offen.
Für die Beobachtung der Sichtbarkeit in KI-Antworten bieten inzwischen auch etablierte Werkzeuge wie Sistrix und Semrush eigene Module an, meist als Teil eines größeren Pakets. Wer dagegen den früheren Zweck sucht, also das Schreiben von Marketingtexten auf Deutsch, findet ihn bei neuroflash oder Jasper. Einen breiteren Überblick gibt unsere Übersicht der besten SEO-Tools.






