GetResponse ist eine Marketing- und E-Mail-Plattform mit KI-Funktionen für Planung, Erstellung und Optimierung von Kampagnen. Das Tool unterstützt beim Schreiben von Newslettern und Landingpages, beim Erstellen von Automationen sowie bei Segmentierung und Personalisierung. Es bietet Vorlagen, A/B-Tests und Analysen, um Inhalte und Versandzeitpunkte datenbasiert zu steuern. Zusätzlich deckt GetResponse Lead-Erfassung, Conversion-Funnels und den Versand über mehrere Kanäle ab.
Vor- und Nachteile
Vorteile
- Unbegrenztes Versandvolumen in allen Bezahltarifen
- Newsletter, Landingpages und Webinare in einem Werkzeug
- Deutsche Oberfläche, deutsche Hilfeseiten, Support auf Deutsch
Nachteile
- Kosten steigen mit der Kontaktzahl deutlich
- Abrechnung in US-Dollar, Kursrisiko
- Automatisierungen erst ab dem mittleren Tarif
Funktionen
- Newsletter und Automationsstrecken bauen: E-Mails per Ziehen und Ablegen gestalten, mehrstufige Strecken nach Verhalten gibt es erst ab dem mittleren Paket.
- Landingpages und Formulare erstellen: Eigene Seiten, Anmeldeformulare und Pop-ups ohne Programmierkenntnisse bauen und direkt mit dem Versand verknüpfen.
- Webinare im selben Werkzeug veranstalten: Webinare planen, durchführen und aufzeichnen, ohne eine zusätzliche Veranstaltungssoftware einzubinden.
- KI formuliert Entwürfe vor: Ein KI-Werkzeug schlägt E-Mail-Texte, Betreffzeilen und Website-Inhalte vor, die sich danach anpassen lassen.
- Kontakte nach Verhalten einordnen: Segmentierung nach Interessen und Aktivität steuert, wer welche Inhalte erhält.
- Verkaufstrichter für den Onlinehandel: Abgebrochene Warenkörbe zurückholen, Produkte empfehlen und Sonderangebote ausspielen.
- Kurznachrichten und Web-Push ergänzen den Versand: Neben E-Mail lassen sich SMS und Browser-Push-Nachrichten verschicken, dazu ein Live-Chat-Fenster einbinden.
- Versand ohne Mengengrenze: Für den Versand selbst gibt es keine Obergrenze bei der Zahl verschickter Nachrichten.
Setup
Sprache
Datenschutz
Unsere Bewertung
Produktivität
GetResponse nimmt mit dem KI-Kampagnengenerator, vielen Vorlagen und automatisierten Workflows einen großen Teil der Routinearbeit ab und ermöglicht Teams, E-Mail-Marketing, Landingpages und Funnels deutlich schneller umzusetzen. Punktabzug gibt es, weil gelegentliche Formatierungsprobleme und teilweise langsam reagierende Editoren den Effizienzgewinn etwas schmälern.
Benutzerfreundlichkeit
Einfache Newsletter und Landingpages lassen sich dank intuitiver Editoren auch ohne technisches Vorwissen schnell erstellen. Bei komplexen Automatisierungen oder technischen Anbindungen steigt der Einarbeitungsaufwand jedoch, da die Benutzeroberfläche mit zunehmendem Funktionsumfang unübersichtlicher wird.
Kundensupport
Der Support ist rund um die Uhr erreichbar, reagiert schnell und bietet mit ausführlicher Dokumentation sowie Videos eine gute Hilfe bei konkreten Problemen. Abstriche gibt es jedoch bei der deutschsprachigen Unterstützung, da Live-Chat und komplexere Hilfetexte häufig nur auf Englisch verfügbar sind.
Einsatzbereiche
- Newsletterversand: Regelmäßige Aussendungen an Kunden entstehen im Baukasten ohne Programmierkenntnisse. Vor dem Versand zeigt eine Vorschau, wie die Mail auf dem Handy aussieht. Die Einwilligung der Empfänger muss vorher vorliegen und nachweisbar sein, dafür bleibt der Betrieb verantwortlich.
- Automatisierung: Mehrstufige Strecken reagieren auf das Verhalten von Kontakten, etwa eine Begrüßungsfolge nach der Anmeldung. Die Regeln entstehen einmal und laufen danach von selbst. Eine gelegentliche Kontrolle bleibt nötig, weil Angebote und Preise in den Texten veralten.
- Leadgenerierung: Formulare und Landingpages sammeln neue Kontakte, wahlweise auf der eigenen Website oder auf einer Seite des Anbieters. Die Daten landen direkt in der Kontaktliste. Für die Einwilligung ist das doppelte Bestätigungsverfahren der sichere Weg und im Werkzeug vorgesehen.
- Kundenbindung: Kontakte lassen sich nach Öffnungen, Klicks und Käufen unterteilen und getrennt ansprechen. Wer nur das bekommt, was ihn betrifft, meldet sich seltener ab. Die Auswertung dazu steht in derselben Oberfläche.
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Preis
Preis ab 0 US-Dollar pro Monat (Gratiskonto für 500 Kontakte und 2.500 Nachrichten) oder ab 19 US-Dollar pro Monat (Starter bei 1.000 Kontakten). Alle Beträge netto.
GetResponse rechnet nach der Zahl der Kontakte, nicht nach versendeten Mails. In allen Bezahltarifen ist das Versandvolumen unbegrenzt. Die Staffel nach Kontaktzahl, je Monat:
- 1.000 Kontakte: Starter 19, Marketer 59, Creator 69 US-Dollar
- 5.000 Kontakte: Starter rund 54, Marketer rund 95 US-Dollar
- 10.000 Kontakte: Starter rund 79, Marketer rund 114 US-Dollar
Bei jährlicher Zahlung nennt der Anbieter 18 Prozent Nachlass. Der entscheidende Sprung liegt zwischen Starter und Marketer: Automatisierungen, also mehrstufige Strecken, die auf das Verhalten von Kontakten reagieren, gibt es erst im mittleren Tarif. Wer nur einen Newsletter verschickt, bleibt unten.
Ein Punkt für österreichische Betriebe: Der Anbieter weist auch auf der deutschen Seite in US-Dollar aus. Der Eurobetrag auf der Rechnung schwankt damit mit dem Wechselkurs. (Basispreise nach Anbieterangabe, Staffelwerte nach Marktquellen, Stand September 2026)
Unser Fazit
GetResponse ist kein Newsletter-Werkzeug, sondern eine Marketingzentrale, die auch Newsletter kann. Landingpages, mehrstufige Strecken, Webinare und Formulare stecken im selben Konto. Wer all das nutzt, spart sich drei Abos und die Abstimmung dazwischen.
Zwei Dinge gefallen uns besonders. Das Versandvolumen ist in allen Bezahltarifen unbegrenzt, abgerechnet wird nur nach Kontakten. Und die Oberfläche gibt es auf Deutsch, samt Hilfeseiten und Support per Mail.
Drei Dinge gehören vorher bedacht. Erstens steigen die Kosten mit dem Verteiler deutlich: Von 19 US-Dollar bei tausend Kontakten auf rund 79 bei zehntausend, im mittleren Tarif auf 114. Zweitens rechnet der Anbieter auch auf der deutschen Seite in Dollar, der Eurobetrag schwankt also. Drittens beginnen die Automatisierungen erst im mittleren Tarif, und genau dafür nehmen die meisten dieses Werkzeug. Wer nur einen Newsletter verschickt, fährt mit einem einfacheren europäischen Anbieter günstiger.
Häufige Fragen
Bei 1.000 Kontakten: Starter 19 US-Dollar im Monat, Marketer 59, Creator 69. Bei 5.000 Kontakten steigt Starter auf rund 54 und Marketer auf rund 95 US-Dollar, bei 10.000 Kontakten auf rund 79 beziehungsweise 114 US-Dollar. Bei Jahreszahlung nennt der Anbieter 18 Prozent Nachlass. Alle Beträge netto. (Basispreise nach Anbieterangabe, Staffelwerte nach Marktquellen, Stand September 2026)
Weil GetResponse auch auf der deutschen Seite in US-Dollar ausweist. Für die Kalkulation bedeutet das ein Währungsrisiko: Der Eurobetrag auf der Rechnung schwankt mit dem Kurs. Bei einem Jahresvertrag über mehrere hundert Dollar macht das einen merklichen Unterschied.
Nach der Zahl der Kontakte, nicht nach der Zahl der versendeten Mails. In den Bezahltarifen gibt es keine Obergrenze für das Versandvolumen. Abgerechnet wird nach dem Höchststand aktiver Kontakte im Monat, ein Überschreiten der Stufe führt automatisch in den nächsthöheren Tarif.
Ja, dauerhaft für bis zu 500 Kontakte und 2.500 Nachrichten im Monat, mit einer Landingpage. Automatisierungen, automatische Antwortstrecken und Webinare fehlen darin, ebenso der Support per Chat und Mail. Die ersten 30 Tage nach der Anmeldung stehen alle Funktionen offen.
Sobald Automatisierungen ins Spiel kommen, also mehrstufige Strecken, die auf das Verhalten von Kontakten reagieren. Das ist der eigentliche Sprung von 19 auf 59 US-Dollar. Wer nur einen Newsletter verschickt, bleibt im Einstiegstarif.
Nach dem Auftragsverarbeitungsvertrag des Anbieters innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums, genannt werden unter anderem Polen, Deutschland und Frankreich. Einzelne Unterauftragsverarbeiter sitzen jedoch auÜerhalb, etwa in den USA. Der Vertrag kommt mit der Kontoeröffnung automatisch zustande. (Anbieterangaben, Stand September 2026)
In den Bezahltarifen unbegrenzt. Im kostenlosen Konto sind es 2.500 Nachrichten im Monat. Das ist ein Unterschied zu Anbietern, die nach Versandmenge abrechnen, und bei einem aktiven Verteiler ein echter Vorteil.
Landingpages, Formulare, mehrstufige Verkaufsstrecken, Webinare und einfache Werbeanzeigen. Diese Breite ist der Grund, warum es teurer ist als ein reines Newsletter-Werkzeug. Wer sie nicht braucht, zahlt für Funktionen, die ungenutzt bleiben.
Brauchbar für Betreffzeilen, Textentwürfe und Vorschläge zum Versandzeitpunkt. Die Vorschläge ersparen den leeren Anfang, ersetzen aber keine Redaktion. Im kostenlosen Konto sind die KI-Funktionen auf wenige Versuche begrenzt.
Dass sie vorliegen und nachweisbar sein muss, bevor die erste Mail hinausgeht. Das doppelte Bestätigungsverfahren ist dafür der sichere Weg und im Werkzeug vorgesehen. Die Verantwortung dafür bleibt beim Betrieb, nicht beim Anbieter.
Ja. Kontaktlisten und Auswertungen lassen sich als Tabelle exportieren. Landingpages, Automatisierungen und Vorlagen wandern nicht mit und entstehen im neuen System neu. Wer den Wechsel plant, exportiert zuerst und kündigt danach.
Brevo deckt ähnlich viel ab und rechnet in Euro, rapidmail und CleverReach sind einfacher und liegen in Deutschland, Mailchimp bietet die größte Funktionsbreite bei US-Serverstandort. GetResponse gewinnt bei Automatisierung und Webinaren. Einen Vergleich bietet unser Beitrag zu den besten E-Mail-Marketing-Tools.


