
awork
awork ist eine Projektmanagement-Software für Agenturen und dienstleistungsnahe Teams, die Projekte, Aufgaben, Ressourcen und Zeiten in einer Plattform steuert. Das Tool unterstützt die Planung von Kapazitäten und Timelines, bietet Zeiterfassung und liefert Status-Übersichten für Projekte und Teams. Für die Zusammenarbeit lassen sich Kunden und externe Partner gezielt einbinden, ohne separate Systeme für Freigaben und Abstimmungen. Eine KI-Assistenz hilft bei Routineaufgaben im Projektalltag, etwa beim Formulieren, Strukturieren und Zusammenfassen von Inhalten, und awork setzt auf DSGVO-konforme, in Deutschland gehostete Infrastruktur mit ISO-27001-Zertifizierung.
Vor- und Nachteile
Vorteile
- Intuitive Benutzeroberfläche
- Integrierte Zeiterfassung
- Übersichtliche Ressourcenplanung
Nachteile
- Eingeschränkte Mobile App
- Begrenzte Dashboard-Flexibilität
- Gelegentliche Performanceprobleme
Funktionen
- Projektplanung: Listen, Kanban-Boards und Timelines (Gantt) für Aufgaben.
- Zeiterfassung: Integrierte Stoppuhr, Drag-and-Drop-Zeiten im Kalender und Auswertungen.
- Ressourcenplanung: Visuelle Kapazitätsplanung für Teams, um Engpässe zu vermeiden.
- awork Connect: Kostenlose Einbindung externer Gäste (Kunden/Freelancer) mit Rechteverwaltung.
- Automatisierung: „Autopilot“ für wiederkehrende Aufgaben und Workflows.
- Dokumentation: awork Docs für Notizen und Wikis direkt im Projekt.
Setup
Sprache
Datenschutz
Unsere Bewertung
Produktivität
Das Tool erleichtert die tägliche Planung durch Vorlagen und eine klare Struktur. Da die Automatisierungen jedoch eher kleinere Handgriffe abnehmen und die mobile App sowie das Tempo bei großen Datenmengen noch Schwächen zeigen, bleibt der Produktivitätsgewinn auf einem soliden, aber nicht herausragenden Niveau.
Benutzerfreundlichkeit
awork bietet eine sehr übersichtliche, leicht verständliche Oberfläche. Vorlagen, Drag-and-Drop und eine einfache Zeiterfassung erleichtern den Einstieg auch für neue Teammitglieder, der Support unterstützt verlässlich beim Onboarding. Abzüge gibt es vor allem für den Bedarf, zu Beginn die eigene Projektstruktur gut zu durchdenken.
Kundensupport
Der deutschsprachige Support bietet schnelle Hilfe per Chat sowie hilfreiche Webinare und Dokumentationen für die Einrichtung. Es fehlen jedoch verbindliche Zusagen zu Reaktionszeiten oder eine garantierte Erreichbarkeit rund um die Uhr.
Einsatzbereiche
- Projektsteuerung: Du planst Vorhaben vom Start bis zum Abschluss in einer zentralen Übersicht. Das Tool visualisiert Zeitpläne in Gantt-Diagrammen und zeigt Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Arbeitspunkten auf. Dadurch erkennst du terminliche Engpässe frühzeitig und steuerst rechtzeitig gegen. Alle Beteiligten sehen jederzeit den aktuellen Projektfortschritt.
- Aufgabenverwaltung: Im Arbeitsalltag strukturierst du anstehende To-dos wahlweise über Kanban-Boards oder einfache Listen. Du weist Aufgaben direkt den zuständigen Teammitgliedern zu und legst verbindliche Fristen fest. Die fachliche Kommunikation sowie notwendige Dateianhänge bündelst du direkt an der jeweiligen Aufgabe. So reduzierst du interne E-Mails und verhinderst Informationsverluste.
- Zeiterfassung: Du dokumentierst Arbeits- und Projektzeiten direkt an den entsprechenden Aufgaben. Die integrierte Stoppuhr oder die manuelle Eingabe erfassen die tatsächlichen Aufwände für einzelne Kunden. Diese Daten nutzt du später für die transparente Abrechnung und das Projektcontrolling. Du verarbeitest diese sensiblen Leistungsdaten im System unter Einhaltung der europäischen DSGVO-Vorgaben.
- Ressourcenplanung: Du überblickst die aktuelle Auslastung deines gesamten Teams auf einen Blick. Die Software gleicht geplante Aufgaben automatisch mit den verfügbaren Arbeitszeiten und Urlaubstagen ab. Dadurch verteilst du neue Projekte realistisch und vermeidest systematische Überlastungen. Bei personellen Ausfällen schichtest du bestehende Arbeitspakete datenbasiert um.
Screenshots







Preis
Das Preismodell der Hamburger awork GmbH ist aufgrund des Serverstandorts Frankfurt und der DSGVO-Konformität besonders für mittelständische Unternehmen in Österreich attraktiv, die Wert auf Rechtssicherheit legen. Während sich der Basic-Tarif (ab 5 € pro Nutzer/Monat) aufgrund strenger Limitierungen bei Dokumenten und Feldern meist nur für kleinste Einheiten eignet, bietet der Standard-Tarif (ab 11 € pro Nutzer/Monat) das notwendige Fundament für koordinierte Arbeitsabläufe in Unternehmen. Für serviceorientierte Mittelständler, die komplexe Abrechnungsmodelle, Automatisierungen oder detailliertes Controlling benötigen, stellt der Professional-Tarif (ab 19 € pro Nutzer/Monat) durch unbegrenzte Anpassungsmöglichkeiten und erweitertes Reporting oft die wirtschaftlich sinnvollste Lösung dar.
Unser Fazit
awork eignet sich gut für kleine Teams und Agenturen, die ihre Projekte, Aufgaben und Arbeitszeiten an einem Ort verwalten möchten. Die klare Oberfläche und der schnelle Einstieg machen das Tool besonders für Betriebe ohne eigene IT-Abteilung attraktiv. Wer viel unterwegs arbeitet oder sehr komplexe Auswertungen braucht, sollte die Einschränkungen bei der mobilen App und den Dashboards vorab prüfen. Insgesamt ein solides Werkzeug für den strukturierten Projektalltag, das hält, was es verspricht.
Häufige Fragen
Trello ist super für einfache Listen, aber awork bietet zusätzlich Zeiterfassung, echte Ressourcenplanung und Datenschutz „Made in Germany“ in einem Tool. Sobald Zeiten für Kunden abgerechnet werden müssen, spart awork das Geld, das sonst für Zusatz-Tools ausgegeben wird.
Ja, externe Gäste (wie Kunden oder Freelancer) können kostenlos eingeladen werden. Es lässt sich genau steuern, was sie sehen dürfen und was nicht.
awork bildet den gesamten Projektablauf vom ersten Briefing bis zur erfassten Arbeitszeit für die Abrechnung an einem Ort ab. Informationen liegen nicht mehr verstreut in Excel-Tabellen, Chats oder auf Notizzetteln. Alle Projektbeteiligten greifen auf dieselbe Datenbasis zu. Aufgaben, Zuständigkeiten, Zeiten und Fortschritte sind transparent dokumentiert. Das reduziert Abstimmungsaufwand und beugt Missverständnissen vor. Die zentrale Struktur sorgt für Übersicht. Gleichzeitig setzt sie voraus, dass Teams ihre bisherigen Arbeitsweisen anpassen und Informationen konsequent im System pflegen. Nur dann entsteht eine verlässliche Grundlage für Planung und Abrechnung.
awork ist für sein aufgeräumtes und klar strukturiertes Design bekannt. Die Benutzeroberfläche wirkt übersichtlich und reduziert visuelle Ablenkung auf das Wesentliche.
Die Daten bleiben sicher in Deutschland. awork hostet in Rechenzentren in Frankfurt und erfüllt strengste DSGVO-Vorgaben.
Nicht ganz, awork ist kein Buchhaltungstool, aber es liefert die Vorarbeit. Die erfassten Zeiten können exportiert oder per Schnittstelle direkt an ein Rechnungstool übergeben werden.
Beides ist möglich. Ein Timer kann live mitlaufen, während gearbeitet wird, oder Zeiten werden am Ende des Tages einfach per Drag-and-Drop in den Kalender gezogen.
Ja, die Ressourcenplanung zeigt visuell, wer schon voll ist und wer noch Luft hat. Das verhindert Frust und hilft, Deadlines realistisch zu planen.
awork ist eine Web-Anwendung und braucht grundsätzlich eine Verbindung. Die mobile App puffert aber kurzzeitig Daten, sodass unterwegs auch bei schlechtem Netz Zeiten erfasst werden können.
Das Tool wächst problemlos mit. Durch Features wie Teams, Rechteverwaltung und Projekt-Portfolios bleibt auch bei vielen Mitarbeitern und hunderten Projekten der Überblick erhalten.
Die KI-Funktion wird über die Option „Aufgaben mit KI erstellen“ am Ende einer leeren Aufgabenliste aktiviert. Man beschreibt das Problem oder die Anforderung, und awork schlägt passende Aufgaben mit Beschreibungen vor, die direkt übernommen oder angepasst werden können.
Ja, die KI unterstützt beim Brainstorming, indem man Ideen in das Eingabefeld eingibt und Vorschläge für Aufgaben oder Projekte erhält. Das hilft, Gedanken zu strukturieren und gemeinsam weiterzuentwickeln, ohne von Null zu starten.
Automatisierungen triggern bei Statuswechseln, z. B. im Review-Status, und weisen Aufgaben automatisch Personen zu oder senden E-Mails. Über 400 solcher Regeln lassen sich pro Projekt intuitiv einrichten, ohne tiefes Tech-Wissen.
Externe Gäste erhalten spezifische Rechte und können in Projekte eingeladen werden, wo KI-generierte Aufgabenlisten genutzt werden. Das erleichtert die Koordination mit Dienstleistern, ohne den internen Workflow zu stören.





