
Flowhunt
Flowhunt ermöglicht es Unternehmen, komplexe Prozesse – von Chatbots bis zur Content-Erstellung – visuell zusammenzubauen. Statt Code zu schreiben, verknüpfen Nutzer Logik-Bausteine, um wiederkehrende Aufgaben effizient zu automatisieren. Das System unterstützt die Strukturierung von Prozessen und die Automatisierung wiederkehrender Aufgaben.
Vor- und Nachteile
Vorteile
- Übersichtliche Benutzeroberfläche
- Vorgefertigte KI-Workflows
- Zeitersparnis in Outreach
Nachteile
- Technisches Know-how in fortgeschrittenen Szenarien erforderlich
- Community ist noch sehr klein
- Dokumentation unter Branchenniveau
Funktionen
- Visueller Flow-Builder: Erstellung von KI-Abläufen per Drag-and-Drop (ähnlich wie ein Flussdiagramm).
- Multi-Agenten-Systeme: Kombination mehrerer spezialisierter KI-Agenten (z. B. ein „Researcher“ übergibt Daten an einen „Texter“).
- Wissensdatenbank (RAG): Integration eigener Daten (PDFs, Webseiten, YouTube-Videos) als Wissensquelle für die KI.
- Batch-Verarbeitung: Massenverarbeitung von Daten (z. B. 1000 Produktbeschreibungen auf einmal generieren).
- Integrationen: Verbindung zu Tools wie Shopify, Slack, WordPress, E-Mail und diversen LLMs (GPT-4, Claude, etc.).
- Human Handoff: Automatische Übergabe von komplexen Chatbot-Anfragen an menschliche Mitarbeiter.
Setup
Sprache
Datenschutz
Unsere Bewertung
Produktivität
Flowhunt kann in klar umrissenen Bereichen wie Sales-Outreach und wissensbasierten Prozessen deutliche Zeit- und Produktivitätsgewinne bringen, etwa durch Sequenz-Automatisierung und eigene KI-Assistenten. Da der Nutzen aber stark auf diese Einsatzfälle begrenzt ist und weniger die Gesamtorganisation erfasst als breitere Automatisierungsplattformen, bleibt die Wirkung insgesamt moderat.
Benutzerfreundlichkeit
Übersichtliche Oberfläche und vorgefertigte Workflows erleichtern den Einstieg, vor allem beim Erstellen von KI-Flows. Für eine wirklich reibungslose Nutzung sind jedoch technisches Know-how für Konfiguration, Integrationen und Troubleshooting bei Automatisierungen nötig, was den Aufwand für KMUs etwas erhöht.
Kundensupport
Ressourcen und Ansprechpartner stehen fast ausschließlich auf Englisch zur Verfügung, was die Nutzung für deutschsprachige Teams erschwert. Zudem erreichen Umfang der Dokumentation und Service-Levels noch nicht den Standard etablierter Plattformen.
Einsatzbereiche
- Bulk-Content-Erstellung: Ein E-Commerce-Unternehmen importiert eine CSV-Datei mit Rohdaten zu 2.000 Artikeln, dabei durchsucht der Workflow das Web nach fehlenden technischen Daten und erstellt daraus Produkttexte, die bereits für Suchmaschinen optimiert sind. Die finalisierten Texte werden anschließend automatisch via API in das Shopsystem übertragen oder als strukturierte Export-Datei ausgegeben.
- Hybrid-Support: Ein auf internen PDF-Handbüchern basierender Chatbot beantwortet technische Kundenanfragen autonom mittels RAG-Technologie (Retrieval Augmented Generation). Sobald die KI eine Antwort nicht mit ausreichender Sicherheit generieren kann oder eine negative Stimmung erkennt, wird der gesamte Chatverlauf inklusive Zusammenfassung über eine Schnittstelle nahtlos an das Ticket-System des menschlichen Supports übergeben.
- Posteingangsanalyse: Eingehende E-Mails mit unstrukturierten PDF-Anhängen werden von einem Workflow automatisiert ausgelesen, klassifiziert und relevante Schlüsseldaten wie Rechnungsnummern oder Bewerberqualifikationen extrahiert. Die extrahierten Daten landen anschließend vollautomatisch in der Datenbank (z. B. Notion oder CRM) und triggern eine Benachrichtigung in Slack.
Screenshots




Preis
Mit einem Einstiegspreis von nur 10 € pro Monat und einem Team-Tarif für 50 € bietet Flowhunt eine kostengünstige Möglichkeit für Unternehmen, professionelle KI-Automatisierung zu nutzen. Durch den Serverstandort in Frankfurt, die DSGVO-Konformität sowie die deutschsprachige Benutzeroberfläche ist das Tool ideal auf die rechtlichen und operativen Anforderungen im DACH-Raum zugeschnitten. Lediglich das verbrauchsabhängige Credit-System sollte bei der Skalierung beachtet werden, da komplexe Workflows die geringen monatlichen Fixkosten variabel erhöhen können.
Unser Fazit
Flowhunt positioniert sich geschickt an der Schnittstelle zwischen klassischer Automation und agentischer KI. Besonders für Unternehmen, die erste intelligente Prozesse etablieren möchten, entsteht hier ein interessantes Experimentierfeld mit produktiver Perspektive. KI übernimmt dabei sowohl generative als auch entscheidungsunterstützende Aufgaben innerhalb von Workflows. Ob sich das Tool dauerhaft gegen stärker etablierte Plattformen behaupten kann, wird vor allem von der Geschwindigkeit seiner Weiterentwicklung abhängen.
Häufige Fragen
Die Erstellung erfolgt über einen visuellen Editor: Bausteine werden einfach per Drag-and-Drop miteinander verknüpft. Dies ermöglicht die Umsetzung komplexer Abläufe ohne Programmierung, setzt jedoch ein gewisses Verständnis für logische Prozesse voraus.
Durch den Upload eigener Dokumente, Webseiten-Links oder YouTube-Videos wird eine Wissensbasis erstellt. Diese dient der KI als Grundlage, um faktisch korrekte Antworten zu Produkten oder Dienstleistungen zu generieren.
Die generierten Antworten der KI unterstützen Deutsch und viele weitere Sprachen vollständig. Support, sowie das Dashboard sind jedoch auf Englisch.
Neben fertigen Integrationen für gängige Systeme (z. B. Shopify, Slack) stehen für speziellere Softwarelösungen Webhooks oder die API zur Verfügung.
Über einen Regler lässt sich die Kreativität der KI (Temperatur) steuern und die Informationsgrundlage durch die Wissensdatenbank präzise einschränken. Ergänzend ermöglichen Test-Modi eine Überprüfung vor dem Release.
Im Pro-Plan können Kollegen in Ihren Workspace einladen werden und gemeinsam an Workflows arbeiten.
Ein „Human Handoff“ kann einrichtet werden. Wenn die KI nicht weiterweiß, wird die Anfrage per E-Mail oder Ticket-System an ein menschliches Team weitergeleitet.





