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Trint

Trint Limited (Vereinigtes Königreich)

Trint ist eine cloudbasierte Transkriptionssoftware mit KI, die Audio- und Videodateien automatisch in Text umwandelt. Das Werkzeug unterstützt mehrere Sprachen, bietet einen Editor zur Korrektur und ermöglicht das Durchsuchen und Strukturieren von Transkripten. Teams können Inhalte gemeinsam bearbeiten, kommentieren und Versionen nachverfolgen. Exporte in gängige Text- und Untertitel-Formate sowie Integrationen in verbreitete Workflows unterstützen die Weiterverarbeitung in Redaktion, Marketing und Kommunikation.

8,1/10
Gesamtbewertung
Produktivität
8/10
Benutzerfreundlichkeit
9/10
Kundensupport
6/10

Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Unbegrenzte Transkriptionen und Übersetzungen im Preis
  • Kein Training mit Kundendaten nach Anbieterangabe
  • Mehrere Personen bearbeiten dasselbe Transkript

Nachteile

  • Hoher Fixpreis, keine Abrechnung nach Minuten
  • Eigener EU-Server erst im Business-Tarif
  • Hilfe und Support überwiegend auf Englisch

Funktionen

  • Automatische Transkription: wandelt Audio- und Videodateien in mehr als 50 Sprachen in Text um, ohne Begrenzung der Menge.
  • Übersetzung von Transkripten: überträgt fertige Transkripte in mehr als 70 Sprachen, ebenfalls ohne Mengenbegrenzung.
  • Bearbeitungsansicht mit Ton-Text-Verknüpfung: ein Klick auf ein Wort im Transkript springt an die passende Stelle im Audio oder Video.
  • Live-Transkription bei Veranstaltungen: erfasst gesprochenes Wort in Echtzeit über die Apps, in Pro und Team eine Stunde im Monat.
  • Story Builder für Zitate: wählt die stärksten Passagen aus mehreren Transkripten aus und fügt sie zu einem neuen Text zusammen.
  • Gemeinsame Bearbeitung im Team: mehrere Personen kommentieren, markieren und bearbeiten dasselbe Transkript mit nachvollziehbaren Versionen.
  • Automatische Untertitel: erstellt und setzt Untertitel zeitlich passend für die direkte Videoveröffentlichung.
  • Export in gängige Formate: Text- und Untertitel-Dateien lassen sich für die Weiterverarbeitung in Redaktion und Marketing ausgeben.

Setup

Browser-Version
Desktop-App
Mobile-App

Sprache

DE-Interface
DE-Support
DE-Dokumentation

Datenschutz

Serverstandort in der EU
EU-Standardvertrag

Unsere Bewertung

Produktivität

8/10

Trint verringert den Aufwand für Transkription und Nachbearbeitung deutlich. Besonders bei Interviews, Meetings und Videoinhalten spart das Tool Zeit, weil die Erkennung meist zuverlässig arbeitet und KI-Zusammenfassungen die Auswertung erleichtern. Ganz ohne Kontrolle geht es aber nicht. Bei sensiblen Themen, undeutlicher Tonqualität oder spezieller Fachsprache bleibt eine sorgfältige manuelle Prüfung wichtig.

Benutzerfreundlichkeit

9/10

Die Anwendung lässt sich ohne Installation direkt im Browser wie ein Texteditor bedienen, was den Einstieg auch ohne IT-Vorkenntnisse erleichtert. Während die täglichen Arbeitsabläufe intuitiv funktionieren, erfordert die technische Anbindung an andere Programme über die Schnittstelle etwas Fachwissen.

Kundensupport

6/10

Der Support gilt als kompetent, ist im persönlichen Kontakt jedoch meist auf Englisch beschränkt und bietet keine verbindlichen Antwortzeiten.

Einsatzbereiche

  • Contentproduktion: Interviews und Podcasts werden zu Text, der sich wie in einem Textprogramm bearbeiten lässt. Änderungen am Text wirken auf die Mediendatei zurück, der Rohschnitt entsteht also im Transkript. Das fertige Material wandert danach in die eigene Schnittsoftware.
  • Dokumentation: Aufzeichnungen von Besprechungen und Workshops werden durchsuchbar. Gesprochenes Wissen bleibt damit auffindbar, statt in einer Tondatei zu verschwinden. Bei internen Gesprächen gehören die Beteiligten vorher informiert, und heikle Passagen bleiben besser draußen.
  • Marktforschung: Nutzerinterviews und Gruppengespräche liegen als strukturierter Text mit Zeitmarken und Sprecherzuordnung vor. Zitate und wiederkehrende Themen findet man dadurch in Minuten statt in Stunden. Die Auswertung selbst bleibt Kopfarbeit.
  • Lokalisierung: Vorhandene Transkripte lassen sich in andere Sprachen übersetzen und als Untertitel ausspielen. Schulungsvideos werden so ohne neuen Dreh für weitere Standorte nutzbar. Vor der Freigabe gehört jede maschinelle Übersetzung gegengelesen.

Screenshots

Preis

Kostenloser Testzeitraum
Kostenlose Basisversion

Im Platzpreis steckt bei Trint alles: unbegrenzte Transkriptionen (laut AGB mit Fair-Use-Regel) in über 50 Sprachen und unbegrenzte Übersetzungen in über 70 Sprachen. Andere Anbieter rechnen je Minute ab, hier ist allein die Live-Transkription begrenzt, mit einer Stunde je Platz und Monat. Beträge in Euro, eine kostenlose Version gibt es nicht.

  • Pro: 69 Euro je Platz und Monat bei Jahreszahlung, 85 bei Monatszahlung. Für Einzelpersonen, macht 828 Euro im Jahr.
  • Team: 59 Euro bei Jahreszahlung, 78 bei Monatszahlung. Für zwei bis fünf Personen, macht 708 Euro im Jahr.
  • Business: auf Anfrage. Unbegrenzte Teamgröße, erweiterte Live-Transkription, eigener Server in der EU.

Die Schwelle liegt bei vier bis fünf Stunden Material im Monat, gerechnet gegen einen üblichen Minutenpreis von rund 25 Cent. Wer darunter bleibt, zahlt bei einem Minutenanbieter weniger. Wer darüber liegt, und das trifft auf Redaktionen, Marktforschung und Beratungen zu, spart hier deutlich. Die Testphase über sieben Tage transkribiert nur die ersten fünf Minuten von drei Dateien (Preisseite app.trint.com/plans, im Browser gelesen am 19.10.2026).

Unser Fazit

Trint kostet 59 bis 85 Euro je Platz und Monat, und das ist genau der Punkt, an dem die meisten aussteigen. Zu Recht, wenn sie zweimal im Monat ein Interview abtippen lassen. Zu Unrecht, wenn sie regelmäßig Material haben, denn in diesem Preis stecken unbegrenzte Transkriptionen und unbegrenzte Übersetzungen. Ab etwa vier Stunden Material im Monat ist dieses Werkzeug günstiger als jeder Anbieter, der nach Minuten abrechnet.

Zwei Dinge überzeugen uns darüber hinaus. Der Anbieter gibt an, Kundendaten nicht für das Training seiner KI zu verwenden, was bei Interviews mit Kunden oder Mitarbeitern der entscheidende Punkt ist. Und mehrere Personen können gleichzeitig am selben Transkript arbeiten, was einfache Transkriptionsdienste nicht bieten.

Zwei Einschränkungen. Trint betreibt getrennte Umgebungen für EU und USA, und welche gilt, entscheidet sich schon bei der Anmeldung. Wer in der EU verarbeiten will, meldet sich deshalb gleich in der EU-Umgebung an, ein eigener EU-Server steht allerdings erst im größten Tarif. Und bei österreichischem Dialekt sinkt die Erkennungsqualität deutlich, weshalb sich ein Test mit einer echten Aufnahme vor dem Abschluss lohnt.

Häufige Fragen

Was kostet Trint?

Der Pro-Tarif für Einzelpersonen kostet 85 Euro je Platz und Monat bei monatlicher Zahlung oder 69 Euro bei Jahreszahlung, also 828 Euro im Jahr. Der Team-Tarif für zwei bis fünf Personen liegt bei 78 beziehungsweise 59 Euro je Platz und Monat, also 708 Euro im Jahr. Der Business-Tarif kommt auf Anfrage. (Anbieterangaben, Stand 19.10.2026)

Wie viel kann ich damit transkribieren?

Laut Preisseite unbegrenzt, die Geschäftsbedingungen behalten sich aber eine Fair-Use-Regel je Abrechnungszeitraum vor. Beide Tarife enthalten unbegrenzte Transkriptionen in über 50 Sprachen und unbegrenzte Übersetzungen in über 70 Sprachen. Begrenzt ist nur die Live-Transkription: eine Stunde je Platz und Monat. Das ist der zentrale Unterschied zu Anbietern, die nach Minuten abrechnen.

Ab wann rechnet sich der feste Monatspreis?

Bei einem Minutenpreis von rund 25 Cent, wie ihn viele Mitbewerber verlangen, liegt die Schwelle bei etwa vier bis fünf Stunden Material im Monat. Wer weniger transkribiert, fährt mit Abrechnung nach Minuten günstiger. Wer mehr hat, spart hier deutlich.

Gibt es eine kostenlose Version?

Nein, nur eine Testphase von sieben Tagen. Darin lassen sich drei Dateien hochladen, von denen jeweils nur die ersten fünf Minuten transkribiert werden. Zum Prüfen der Erkennungsqualität reicht das, zum Arbeiten nicht.

Wie gut erkennt Trint deutschsprachige Aufnahmen?

Bei klarer Aufnahme und Hochdeutsch zuverlässig. Dialekt, mehrere gleichzeitig sprechende Personen und Hintergrundgeräusche senken die Genauigkeit deutlich. Für österreichische Aufnahmen lohnt ein Test mit einer echten Datei vor dem Abschluss.

Wo werden die Daten verarbeitet?

Der Anbieter betreibt zwei getrennte Umgebungen, eine in der EU und eine in den USA. Welche gilt, wird bei der Registrierung über die Anmeldeadresse festgelegt und lässt sich danach nicht wechseln. Die EU-Umgebung bindet der Anbieter an keinen Tarif, einen eigenen Server in der EU führt er als Merkmal des Business-Tarifs. Wer in der EU verarbeiten will, klärt das deshalb vor der Anmeldung. (Anbieterangaben, Stand 19.10.2026)

Werden meine Aufnahmen für das Training verwendet?

Nach Anbieterangabe nicht. Das Unternehmen gibt an, Kundendaten nicht für das Training seiner KI zu verwenden, und nennt eine Zertifizierung nach ISO 27001. Für Interviews mit Kunden oder Mitarbeitern ist das der entscheidende Unterschied zu vielen Mitbewerbern. (Anbieterangabe, Stand September 2026)

Können mehrere Personen am selben Transkript arbeiten?

Ja, im Team-Tarif bis zu fünf Personen gleichzeitig, im Business-Tarif ohne Begrenzung. Gemeinsame Ablagen halten Projekte getrennt. Genau dieses gemeinsame Arbeiten unterscheidet Trint von einfachen Transkriptionsdiensten.

Kann ich das Transkript als Untertitel ausspielen?

Ja, über einen eigenen Untertiteleditor. Die Übersetzung in andere Sprachen läuft im selben Schritt. Maschinelle Übersetzungen gehören vor der Veröffentlichung gegengelesen, besonders bei Fachbegriffen.

Lässt sich Trint an bestehende Systeme anbinden?

Ja, über Im- und Exportformate sowie eine Schnittstelle. Zu beachten ist, dass Zugänge zur Schnittstelle je Umgebung gelten: Ein Zugang für die EU-Umgebung funktioniert nicht in der US-Umgebung und umgekehrt.

Komme ich bei einem Wechsel wieder an meine Daten?

Ja. Transkripte lassen sich in gängige Text- und Untertitelformate exportieren, die Mediendateien liegen ohnehin beim Betrieb. Eine technische Bindung entsteht nicht, die Kosten stecken in der Einarbeitung.

Welche Alternativen zu Trint gibt es?

Descript verbindet Transkription mit Video- und Tonschnitt, Sonix und Happy Scribe rechnen nach Minuten und lohnen bei geringem Volumen, Whisper-basierte Werkzeuge laufen auf dem eigenen Rechner ohne Cloud. Trint gewinnt bei unbegrenztem Volumen und gemeinsamer Arbeit im Team. Einen Vergleich bietet unser Beitrag zu den besten Transkriptionstools.

Zuletzt aktualisiert: 17. September 2026

Über den Autor

Beitrag von Redaktion KI Kompass

Redaktion KI Kompass

Die Redaktion des KI Kompass recherchiert, analysiert und bewertet Entwicklungen rund um Künstliche Intelligenz, Automatisierung und KI-Tools. Beiträge dieses Profils entstehen gemeinschaftlich innerhalb der Redaktion und dienen der sachlichen Einordnung, Orientierung und Aktualisierung relevanter Themen.

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