
Trint
Trint ist eine cloudbasierte Transkriptionssoftware mit KI, die Audio- und Videodateien automatisch in Text umwandelt. Sie unterstützt mehrere Sprachen, bietet einen Editor zur Korrektur und ermöglicht das Durchsuchen und Strukturieren von Transkripten. Teams können Inhalte gemeinsam bearbeiten, kommentieren und Versionen nachverfolgen. Exporte in gängige Text- und Untertitel-Formate sowie Integrationen in verbreitete Workflows unterstützen die Weiterverarbeitung in Redaktion, Marketing und Kommunikation.
Vor- und Nachteile
Vorteile
- Hohe Transkriptionsgenauigkeit
- Echtzeit Team Zusammenarbeit
- Kein KI Training Kundendaten
Nachteile
- Hoher Einstiegspreis
- Keine Pay per Minute
- Support überwiegend Englisch
Funktionen
- Automatisierte KI-Transkription: Schnelle und präzise Umwandlung von Audio- und Videodateien in Text in über 40 Sprachen.
- Interaktiver Trint-Editor: Ein Texteditor, der das Transkript direkt mit dem Audio-/Videomaterial verknüpft, sodass man per Klick auf ein Wort an die genaue Stelle im Ton springen kann.
- Live-Transkription (Trint Live): Erfassung und Übersetzung von gesprochenem Wort in Echtzeit direkt während eines Events oder Interviews.
- Story Builder: Ein Tool, mit dem man die besten Zitate aus verschiedenen Transkripten auswählen und zu einem neuen Skript, Artikel oder Rohschnitt zusammenfügen kann.
- Kollaborative Arbeitsbereiche: Gemeinsames Bearbeiten von Transkripten im Team mit Kommentarfunktionen, farbigen Markierungen und Zuweisungen in Echtzeit.
- Untertitel-Generator: Automatische Erstellung und zeitliche Anpassung von Untertiteln (Closed Captions) für die direkte Videoveröffentlichung.
Setup
Sprache
Datenschutz
Unsere Bewertung
Produktivität
Trint verringert den Aufwand für Transkription und Nachbearbeitung deutlich. Besonders bei Interviews, Meetings und Videoinhalten spart das Tool Zeit, weil die Erkennung meist zuverlässig arbeitet und KI-Zusammenfassungen die Auswertung erleichtern. Ganz ohne Kontrolle geht es aber nicht. Bei sensiblen Themen, undeutlicher Tonqualität oder spezieller Fachsprache bleibt eine sorgfältige manuelle Prüfung wichtig.
Benutzerfreundlichkeit
Die Anwendung lässt sich ohne Installation direkt im Browser wie ein Texteditor bedienen, was den Einstieg auch ohne IT-Vorkenntnisse erleichtert. Während die täglichen Arbeitsabläufe intuitiv funktionieren, erfordert die technische Anbindung an andere Programme über die Schnittstelle etwas Fachwissen.
Kundensupport
Der Support gilt als kompetent, ist im persönlichen Kontakt jedoch meist auf Englisch beschränkt und bietet keine verbindlichen Antwortzeiten.
Einsatzbereiche
- Videoproduktion: Ein Mitarbeiter lädt eine Rohfassung als Videodatei in die Plattform hoch. Das Team exportiert das generierte Textdokument danach als zeitgestempelte Untertiteldatei in das Programm Adobe Premiere Pro.
- Pressearbeit: PR-Verantwortliche transkribieren fremdsprachige Interviews im Editor und übersetzen die Inhalte über die Systemfunktion. Sie markieren spezifische Zitate und fügen diese Textbausteine über den Story Builder zu einer Pressemitteilung zusammen.
- Konferenzdokumentation: Mitarbeiter aktivieren bei einer Podiumsdiskussion die Live-Transkription in der Desktop-Anwendung. Das System ordnet die Redebeiträge den jeweiligen Sprechern zu und speichert das finale Textdokument auf dem europäischen Server ab.
Screenshots







Preis
Trint bietet europäischen Einzelnutzern einen Pro-Tarif für 69 € pro Monat an, der unbegrenzte Transkriptionen bei einem Export-Limit von 150 Minuten umfasst. Für Teams von zwei bis fünf Personen ist das Team-Paket mit 59 € pro Nutzer und Monat aufgrund höherer Freikontingente und Kollaborationsfunktionen wirtschaftlich wesentlich attraktiver. Größere Unternehmen erhalten zudem auf Anfrage individuelle Business-Tarife, die maßgeschneiderte Volumen- und Managementfunktionen beinhalten.
Unser Fazit
Trint punktet aus Datenschutzsicht, weil der Anbieter Kundendaten nicht für das KI-Training nutzt. Besonders überzeugend wirkt die Zusammenarbeit im Team, die direkt im Browser gut gelöst ist. Die feste Preisstruktur ohne Minutenabrechnung schränkt den Kreis sinnvoller Nutzer jedoch ein: Rentabel ist das Tool vor allem für professionelle Anwender mit hohem Transkriptionsvolumen, während gelegentliche Nutzer die hohen Fixkosten und den ausschließlich englischsprachigen Support kritisch sehen dürften.
Häufige Fragen
Trint bietet automatisierte Transkription von Audio- und Videodateien, eine browserbasierte Textbearbeitung, mehrsprachige Erkennung sowie Export in verschiedene Formate. Im Unterschied zu klassischen Diensten lassen sich Transkripte in Trint kollaborativ bearbeiten, durchsuchen und für Content‑Weiterverwertung (z. B. Untertitel, Artikel‑Entwürfe) nutzen.
Die Genauigkeit von Trint hängt stark von der Audioqualität, der Klarheit der Sprecherinnen und Sprecher, Dialekten und Hintergrundgeräuschen ab. Für gut aufgenommene, standarddeutsche Sprache sind in der Praxis brauchbare Rohtranskripte zu erwarten, die jedoch in der Regel eine manuelle Nachbearbeitung für professionelle Einsatzzwecke erfordern.
Unternehmen aus Österreich und Deutschland sollten prüfen, wo die Daten gespeichert und verarbeitet werden, welche Verschlüsselungsmechanismen eingesetzt werden und ob der Anbieter vertragliche Regelungen nach DSGVO (z. B. Auftragsverarbeitungsvertrag) anbietet. Besonders bei vertraulichen Inhalten ist zu klären, wie Zugriffsrechte, Löschkonzepte und Protokollierung im Tool umgesetzt sind.
Trint eignet sich insbesondere für Medienhäuser, Marketingabteilungen, Forschungs- und Consultingteams sowie interne Kommunikation, wenn regelmäßig Interviews, Meetings, Podcasts oder Webinare dokumentiert werden. Typische Einsätze sind das schnelle Erstellen von Interviewtranskripten, Show Notes, Untertiteln, Zusammenfassungen oder Textentwürfen für weitere redaktionelle Bearbeitung.
Trint bietet in der Regel verschiedene Import- und Exportmöglichkeiten sowie Integrationen oder API-Zugänge, mit denen sich Dateien automatisiert übertragen und Ergebnisse in andere Systeme einspeisen lassen. Für einen professionellen Einsatz lohnt sich eine Prüfung, ob sich Trint in bestehende Medien-Workflows (z. B. Cloud-Speicher, Videoplattform, Redaktionssystem) ohne aufwendige Umwege einbinden lässt.





