
Zive
Zive ist eine KI-Plattform für Unternehmen, die generative KI, Agentenfunktionen und Wissensmanagement in einer Anwendung vereint. Zive Chat unterstützt bei Texten, Zusammenfassungen und einfachen Analysen im Arbeitsalltag. Zive Agents automatisieren klar definierte Prozesse und übernehmen wiederkehrende Aufgaben. Zive Search und Zive Knowledge erschließen Informationen aus verschiedenen Quellen und machen internes Wissen besser auffindbar. Voraussetzung für gute Ergebnisse sind strukturierte Prozesse und gepflegte Daten.
Vor- und Nachteile
Vorteile
- Zentrale Enterprise Search
- EU-Hosting und DSGVO
Nachteile
- Hoher Aufwand bei Setup bei komplexer Datenstruktur
- Begrenzte Anzahl an Integrationen
Funktionen
- Zive Search: Eine unternehmensweite Suchmaschine (ähnlich einem „internen Google“), die Dokumente, Chats und Dateien über alle verknüpften Apps hinweg findet.
- Zive Chat: Ein KI-Assistent (ähnlich ChatGPT), der jedoch sicher auf interne Firmendaten zugreifen kann, um präzise Antworten zu geben und Quellen zu zitieren.
- Zive Agents: Möglichkeit, ohne Programmierkenntnisse eigene KI-Agenten zu erstellen, die repetitive Aufgaben automatisieren.
- Zive Knowledge: Ein automatisch generierter „Knowledge Graph“, der Zusammenhänge zwischen Informationen und Personen im Unternehmen erkennt und strukturiert.
- Native Integrationen: Vorgefertigte Konnektoren zu gängigen Tools wie Microsoft 365, Google Workspace, Salesforce, Confluence, Slack und vielen mehr.
Setup
Sprache
Datenschutz
Unsere Bewertung
Produktivität
Zive beschleunigt vor allem die Informationssuche und macht verteiltes Wissen schnell auffindbar, was laut Reviews zu deutlicher Zeitersparnis, weniger Doppelarbeit und geringeren Fehlern durch veraltete Dokumente führt. Die Bewertung fällt dennoch nicht höher aus, weil für typische KMU-Abläufe bisher nur begrenzt belastbare Daten zu konkreten Use-Cases, Automatisierungsgrad und messbarer Produktivitätssteigerung vorliegen.
Benutzerfreundlichkeit
Zive ist intuitiv bedienbar beschrieben, mit vielen nativen Integrationen. Auch neue Mitarbeitende könne damit zügig arbeiten. Herausforderungen bestehen vor allem bei komplexen, historisch gewachsenen Datenstrukturen sowie bei bislang fehlenden Integrationen.
Kundensupport
Der deutschsprachige Support überzeugt durch schnelle Reaktionszeiten und eine persönliche Begleitung, die Unternehmen besonders bei der Einrichtung komplexer Datenstrukturen hilft. Da jedoch öffentliche Angaben zu festen Service-Zeiten fehlen und die Qualität der Dokumentation teilweise niedrig ist, reicht es nicht zur Bestnote.
Einsatzbereiche
- Wissensmanagement: Zive durchsucht die angebundenen Unternehmensdaten zentral an einem Ort. Du findest relevante Informationen aus unterschiedlichen Ablagesystemen ohne langes Suchen. Die Plattform bereitet die Antworten auf Basis der internen Dokumente verständlich auf.
- Kundenbetreuung: Im Support liefert das System gezielte Antworten zu Produktdetails oder Service-Richtlinien. Du greifst direkt auf verifizierte interne Handbücher zu. Das unterstützt eine fundierte Beantwortung von Anfragen im Arbeitsalltag. Bei personenbezogenen Daten stellst du vor der Eingabe eine DSGVO-konforme Anonymisierung sicher.
- Einarbeitung: Neue Mitarbeitende orientieren sich mit dem Tool schneller in bestehenden Prozessen. Sie rufen Richtlinien, Vorlagen oder organisatorische Abläufe über eine einfache Suche ab. Das entlastet bestehende Teams bei wiederkehrenden Rückfragen. Eine abschließende Klärung spezifischer Detailfragen erfolgt weiterhin durch den direkten Austausch im Team.
- Recherche: Vor Terminen oder neuen Projekten fasst Zive umfangreiche Dokumente zusammen. Du strukturierst komplexe Themengebiete anhand der internen Datenlage in kurzer Zeit. Das System generiert daraus übersichtliche Entwürfe für die weitere Bearbeitung.
Screenshots







Preis
Das Preismodell von Zive ermöglicht einen Einstieg ab 15 € pro Nutzer. Der Business-Tarif mit Zugriff auf zentrale Wissenssuche und Integrationen liegt bei 20 € pro Nutzer, setzt jedoch eine Mindestabnahme von 50 Lizenzen voraus. Durch den Firmensitz in Deutschland sind die Angebote auf DSGVO-Anforderungen ausgerichtet.
Unser Fazit
Zive bietet datenschutzbewussten Mittelständlern eine rechtssichere Lösung, um verstreutes Firmenwissen effizient nutzbar zu machen, setzt jedoch eine gepflegte Datenstruktur und signifikanten initialen Konfigurationsaufwand voraus. Während die intuitive Bedienung die Akzeptanz im Team fördert, schränkt die noch überschaubare Schnittstellenauswahl die Flexibilität in spezialisierten IT-Umgebungen ein. Unterm Strich ist es ein starker Wissensanker, dessen konkreter Mehrwert bei komplexen Automatisierungen für KMU jedoch erst noch den Praxisbeweis erbringen muss.
Häufige Fragen
Nein, Zive respektiert strikt die bestehenden Zugriffsrechte der Quellsysteme. Die KI findet und zeigt nur Informationen an, für die in Slack oder Google Drive ohnehin eine Leseberechtigung besteht.
Nein, Zive arbeitet nach dem Prinzip „Connect, don’t collect“. Die Daten bleiben dort liegen, wo sie sind (z. B. auf SharePoint), und Zive erstellt lediglich einen intelligenten Index für die Suche.
Nein, das ist vertraglich ausgeschlossen. Die Daten bleiben im geschlossenen Mandanten und werden niemals für das Training der öffentlichen KI-Modelle verwendet.
Ja, mit der OCR-Technologie (Texterkennung) kann Zive auch Inhalte in Bilddateien oder eingescannten PDF-Dokumenten lesen und durchsuchbar machen.
Zive minimiert dieses Risiko, indem es jede Aussage mit einer klickbaren Quellenangabe versieht. So kann immer sofort überprüft werden, aus welchem Dokument die Information stammt.
Für die gängigsten Tools gibt es fertige Stecker, aber für Spezialfälle bietet Zive eine API. Damit kann die IT-Abteilung praktisch jede Datenquelle manuell an den Wissensgraphen anbinden.
Das ist eine der Stärken der semantischen Suche. Es kann nach „Urlaubsantrag“ gesucht werden, auch wenn das Dokument „Vacation Request Form“ heißt, und Zive versteht den Zusammenhang.
Technisch ja, da es keine hohen Mindestnutzerzahlen im Basic-Tarif gibt. Der größte Mehrwert („Schwarmwissen finden“) entfaltet sich aber meist erst dann richtig, wenn man nicht mehr jedem Kollegen einfach über den Tisch zurufen kann.
Zive berücksichtigt den individuellen Arbeitskontext jedes Benutzers und liefert personalisierte Ergebnisse. Dadurch erhalten Mitarbeiter Inhalte, die genau auf ihre Rolle und aktuellen Aufgaben abgestimmt sind.
Zive respektiert alle Berechtigungen aus Tools wie SharePoint, Confluence oder SAP automatisch. So sehen Nutzer nur Inhalte, zu denen sie Zugang haben.
Zive ist direkt in MS Teams, Slack oder auf dem Desktop verfügbar. Über REST-API und JavaScript-Widgets lässt es sich in weitere Apps einbinden.





